„So dürfen wir nicht auftreten“ | Die Stimmen zur FC Augsburg-Pleite in Leverkusen

Der FC Augsburg hat im zweiten Auswärtsspiel des Jahres eine deutliche Niederlage kassiert. Bei Bayer 04 Leverkusen unterlagen die Augsburger am Samstagnachmittag mit 1:5 (siehe eigener Beitrag). Die Beteiligten versuchten sich im Anschluss an Erklärungen.

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„Wir haben die Gegenspieler laufen lassen“ | Foto: Wolfgang Czech

 

Jeffrey Gouweleeuw: „Fünf Gegentore schmerzen richtig. Natürlich hat Leverkusen Qualität, aber so dürfen wir nicht auftreten. Wir haben viele Ballverluste gehabt und Leverkusen so viele Chancen ermöglicht. Das war viel zu einfach, Leverkusen hat es natürlich ausgenutzt. Wir müssen bereit sein und das muss jedem bewusst sein, denn jeder Punkt, vielleicht sogar jedes Tor, ist wichtig. Wir haben in der anstehenden Pause viel Arbeit vor uns!“

Michael Gregoritsch: „Das war eine ganz bittere Niederlage, weil wir es nicht geschafft haben, unsere Tugenden, die uns eigentlich auszeichnen, auf den Platz zu bringen. Wir hatten einige Möglichkeiten nach Ballgewinnen, aber haben viel zu wenig daraus gemacht. Bei den Gegentoren haben wir Fehler gemacht und den Gegner eingeladen. Als der Anschlusstreffer fiel, waren wir kurz dran, aber das dritte Gegentor hat uns gleich wieder den Stecker gezogen. Wir müssen als Team wieder unangenehm sein und die Zweikämpfe mit 100 Prozent Intensität führen. Nach der Pause müssen wir anfangen zu punkten.“

Arne Maier: „Auf meinen ersten Bundesligatreffer hätte ich heute gerne verzichtet, wenn wir das Spiel gewonnen hätten. Wir sind früh in Rückstand geraten und hatten wenig entgegenzusetzen. Wie wir heute aufgetreten sind war nicht bundesligatauglich, vor allem weil wir nach dem Anschlusstreffer schnell das dritte, vierte und fünfte Gegentor bekommen. Das darf nicht passieren.“

Markus Weinzierl (Trainer Augsburg): „Wir haben viel zu sorglos verteidigt und das ist bei der Qualität von Leverkusen tödlich. Schon die ersten beiden Gegentore waren zu billig, weil wir keine Gegenwehr geleistet haben. Wir haben die Gegenspieler laufen lassen und die Schnittstellen nicht zubekommen, das müssen wir abstellen. Entscheidend heute war, dass wir keine Intensität in die Zweikämpfe bekommen haben. Das gilt es aufzuarbeiten und in den kommenden zwei Wochen intensiv zu arbeiten.“

Gerardo Seoane (Trainer Leverkusen): „Es war eine gute Leistung von meinem Team. Wir sind richtig gut reingekommen und haben den Gegner zu Fehlern gezwungen und in den entscheidenden Momenten auch die Tore gemacht. Nach der Pause hatten wir eine kleine Schwächephase, uns aber auch schnell wieder gefangen und die entscheidenden Tore gemacht. Dieses Spiel heute war ein klarer Schritt nach vorne.“

Quelle: fcaugsburg.de