„Sohn bei Unfall schwer verletzt“ – 88-Jährige übergibt 10.000 Euro an Betrüger

Anfang Oktober diesen Jahres wurde eine Rentnerin aus Geisenfeld Opfer einer Betrugsmasche. Nachdem der Weg des bislang unbekannten Geldabholers bis zum Hauptbahnhof Ingolstadt zurückverfolgt werden konnte, wendet sich die Kriminalpolizei nun mit Lichtbildaufnahmen des Mannes vom Bahnhofsvorplatz an die Öffentlichkeit.

Tatverdaechtiger Frontal 1

Die 88-Jährige wurde am 08.10.2020 durch einen angeblichen Rechtsanwalt telefonisch kontaktiert. Dieser gab vor, dass der Sohn der Rentnerin einen schweren Verkehrsunfall verursacht hätte und nun eine Kautionszahlung zur Abwendung einer Haft geleistet werden müsse. Dem Anrufer gelang es die Dame zu einer Herausgabe von 10.000 Euro zu bewegen. Ein bislang unbekannter Mann holte das Bargeld nur kurze Zeit später, später, gegen 14:00 Uhr , an der Wohnadresse der Geisenfelderin ab. Anschließend konnte er unerkannt flüchten.Tatverdaechtiger Seitenansicht

Der Fluchtweg des bislang unbekannten Abholers konnte durch Ermittlungen der Kriminalpolizei Ingolstadt bis zum Hauptbahnhof Ingolstadt zurückverfolgt werden, wo er am 08.10.2020 gegen 14:35 Uhr in die Bahnhofshalle ging. Aufgrund vorhandener Videoaufzeichnungen am Bahnhofsvorplatz konnten die Lichtbilder gefertigt werden.

Personen, die Hinweise zur Identität oder zum Aufenthalt der gesuchten Person geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0841/9343-0 mit der Kriminalpolizei Ingolstadt oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.