Mit großer Sorge beobachtet der Europaabgeordnete und CSU Bezirksvorsitzende von Schwaben die Entwicklung bei KUKA in Augsburg. Das einst deutsche innovative Vorzeigeunternehmen im Bereich von Automatisierung und Robotertechnik ist vor rund zwei Jahren in chinesisches Eigentum übergegangen. Der Elektrokonzern Midea hält mit 95 Prozent die Mehrheitsanteile und kann somit die Entwicklung des Unternehmens gestalten. Kürzlich musste der Vorstandsvorsitzende von KUKA überraschend seinen Posten räumen.

kuka_merkel_0034 Sorgen um KUKA | EU-Abgeordneter Ferber fordert Schutz deutscher Unternehmen vor chinesischen Investoren Augsburg-Stadt News Newsletter Politik Wirtschaft China Kuka Ledvance Markus Ferber | Presse Augsburg
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Schon damals hat sich der Europaabgeordnete und CSU Bezirksvorsitzende Markus Ferber vehement gegen einen Verkauf von Aktien an den chinesischen Konzern Midea ausgesprochen. Die Robotertechnik sei ein Schlüsselsegment für die wichtige deutsche Autoindustrie, aber auch in anderen Segmenten wie Medizintechnik oder der Carbonverarbeitung, war der Hinweis von Markus Ferber.

Der Diplom-Ingenieur sieht die Zusammenhänge in der deutschen Schlüsseltechnologie sehr klar: „Im Bereich Forschung und Entwicklung liegt die Stärke bei deutschen innovativen Unternehmen. Umso wichtiger ist es, dass wir alles dafür tun müssen, dieses Wissen und Know-how im Land zu behalten und nicht gutgläubig in andere Länder abwandern zu lassen“, so Markus Ferber. Auch wenn es für KUKA eine langfristige Standort- und Jobgarantie bis zum Jahr 2023 gebe, ist eines für den Europaabgeordneten und Koordinator der EVP-Fraktion im Ausschuss für Wirtschaft und Währung im Europäischen Parlament sicher. Den Chinesen geht es nicht um die Sicherung von Arbeitsplätzen in Deutschland, sondern um den Kauf von Technologiewissen.

Staatliche Regelungen erforderlich

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Aller Protest war vergebens. Ledvance hat bereits geschlossen | Foto: Wolfgang Czech