Auch als die siebtplatzierten Fürstenfeldbrucker direkt nach Wiederbeginn mit einem verdeckten Schuss im Powerplay durch Philipp Steidle auf 3:1 verkürzten (22.), ließen sich die Rot-Weißen nicht aus dem Konzept bringen und fanden durch Verteidiger Max Hofer umgehend die passende Antwort. In bester Stürmer-Manier tankte er sich vors Tor und stellte mit dem 4:1 den alten Abstand nur eineinhalb Minuten später wieder her (24.). Allerdings ruhten sich die Buchloer auch danach nicht auf ihrem Vorsprung aus und attackierten den EVF immer wieder mit frühem Pressing bereits in deren Zone. Belohnt wurde das mit dem nächsten Treffer durch Simon Beslic, der abermals mit einem Mann mehr auf dem Feld Maß nahm und zum 5:1 vollendete (29.). Rund vier Minuten vor der zweiten Pause verkürzten aber auch die Fürstenfeldbrucker noch einmal, als Erik Mönch frei im Slot ESV-Schlussmann Alexander Reichelmeir keine Abwehrchance ließ.

Wirkliche Spannung brachte dies aber dennoch nicht mehr, denn im finalen Durchgang dauerte es gerade einmal 35 Sekunden, ehe der nächste Buchloer Treffer fiel. Das 6:2, erneut durch Beslic, musste sich aber der bis dahin durchaus gut haltende Torhüter Valentin Mohr auf die Fahne schreiben, der einen harmlosen Schuss passieren ließ. In den folgenden Minuten nahmen sich die Buchloer zwar eine kleine Verschnaufpause, weshalb die Hausherren nun etwas besser ins Spiel kamen. Doch die Angriffsbemühungen blieben zu harmlos. Ganz anders die Pirates, die nach einem feinen Zusammenspiel von Alexander Krafczyk und Robert Wittmann wieder trafen. Das Katz-und-Maus-Spiel vor dem Tor schloss schließlich Wittmann mit dem 7:2 ab (49.). Die Partie war zu diesem Zeitpunkt natürlich schon längst entschieden, doch der Torhunger des ESV war noch nicht gestillt, vor allem nicht der von Verteidiger Simon Beslic. Er drückte mit seinem dritten Treffer nämlich die Scheibe in Überzahl zum 8:2 über die Line, nachdem Alexander Krafczyk zuvor noch am Pfosten gescheitert war (52.). Doch auch der Buchloer Kapitän durfte noch einmal jubeln und das ausgerechnet in Unterzahl. Bedient von David Vycichlo setzte er den Puck in unnachahmlicher Weise per satter Direktabnahme zum 9:2 in die Maschen (55.). Der Schlusspunkt war dann aber noch einmal den an diesem Abend chancenlosen Gastgebern vorbehalten, die in der Schlussminute durch Lukas Möller zum 9:3 Endstand in einer einseitigen Partie trafen.