Spahn: Coronavirus-Auftreten in Deutschland war zu erwarten

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat den ersten Fall des neuartigen Coronavirus 2019-nCoV in Deutschland als nicht überraschend bezeichnet. „Es war zu erwarten, dass das Virus auch Deutschland erreicht“, ließ sich der CDU-Politiker am Dienstagmorgen zitieren. Der Fall aus Bayern zeige aber, dass man gut darauf vorbereitet sei.

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„Die Gefahr für die Gesundheit der Menschen in Deutschland durch die neue Atemwegserkrankung aus China bleibt nach Einschätzung des RKI weiterhin gering“, fügte Spahn hinzu. Zuvor war bekannt geworden, dass ein Mann aus dem Landkreis Starnberg sich infiziert hat. Die Behörden in München wollen um 10 Uhr weitere Details bekannt geben. Die aktuelle Coronavirus-Epidemie hatte ihren Anfang in der der chinesischen Millionenstadt Wuhan, der Hauptstadt der Provinz Hubei, genommen. Die Zahl der Todesfälle durch das neue Virus stieg in der Volksrepublik auch zu Wochenbeginn weiter an. Bis Montagabend seien 106 Menschen dem Virus zum Opfer gefallen, teilten die chinesischen Behörden am Dienstag mit. Die Zahl der Infizierten betrage nun 4.515. Auch in der restlichen Welt breitete sich die Krankheit weiter aus. In Frankreich, Singapur, Vietnam, Südkorea, Thailand, Taiwan, Japan, Nepal, Malaysia, Australien, Kambodscha, Sri Lanka und den USA wurden bereits Infizierte festgestellt.