Sparkassen schmieden Notfallplan für die NordLB

Sparkassen-Präsident Helmut Schleweis arbeitet an einem neuen Plan zur Stützung der NordLB. Demnach sollen sich mehrere öffentlich-rechtliche Spitzeninstitute an einer Kapitalstärkung der NordLB beteiligen und somit Anteilseigner des Hannoveraner Geldhauses werden, berichtet das „Handelsblatt“ (Dienstagsausgabe) unter Berufung auf informierte Kreise. Anschließend könne die NordLB dann der Nucleus für eine weitere Konsolidierung des Landesbanken-Sektors sein. Der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV) und die NordLB äußerten sich dazu nicht.

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Die NordLB, die mehrheitlich dem Land Niedersachsen gehört, braucht dringend frisches Kapital. Aktuell verhandelt sie mit einer Reihe von Finanzinvestoren über eine Kapitalspritze. Er sei zuversichtlich, dass es zeitnah zu einer Entscheidung komme, sagte der niedersächsische Finanzminister Reinhold Hilbers (CDU) dem „Handelsblatt“.

Er betonte jedoch auch: „Ich bin weiter offen für eine öffentlich-rechtliche Beteiligungslösung.“ Die Sparkassen-Finanzgruppe will über die Zukunft der NordLB Finanzkreisen zufolge am kommenden Montag bei einem Krisengipfel in Berlin beraten. Dabei sollen neben der Beteiligung von Landesbanken an der NordLB auch andere Optionen diskutiert werden. Oberstes Ziel ist es, eine Abwicklung der NordLB zu verhindern.