SPD-Chefin: Frage nach Finanzierung „grob unvernünftig“

SPD-Chefin Saskia Esken hat Fragen nach der Gegenfinanzierung für das von der Großen Koalition beschlossene Konjunkturprogramm zurückgewiesen. „Die Frage nach seiner Finanzierung wird sich stellen – sie heute zu stellen, wäre wirtschaftspolitisch grob unvernünftig“, schrieb Esken auf Twitter. „Wir bringen hier das größte Konjunkturpaket der Nachkriegsgeschichte auf den Weg – als Antwort auf die größte Konjunkturkrise.“

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Nach Angaben der Bundesregierung hat der beschlossene Maßnahmenkatalog durch Bekämpfung der wirtschaftlichen Corona-Folgen ein Volumen von rund 130 Milliarden Euro, andere Berechnungen beziffern es aber auf rund 170 Milliarden.