Im Jahr 1972 wurde es im Eingliederungsvertrag zwischen der Stadt Augsburg und der Stadt Haunstetten als wichtige Bedingung unter §5, Abs. 1 c) festgeschrieben: „Die Stadt Augsburg verpflichtet sich zu folgenden Baumaßnahmen: … Hallenbad mit 5 m-Plattform und Sauna“. Schon damals war es den Menschen in Haunstetten ein wichtiges Anliegen, dass es in Haunstetten ein Hallenbad gibt. Die Stadt Augsburg hat den Vertrag selbstverständlich erfüllt, aber danach wurde der Unterhalt des Bades sträflich vernachlässigt.

41443917_2138930352815629_3140110680993038336_o-2 SPD-Haunstetten: Bürgerinnen und Bürger in Haunstetten sollen nicht auf ein Hallenbad verzichten müssen Augsburg Stadt Politik | Presse Augsburg
Bild: Hallenbad Haunstetten via Facebook

Nun ist das Haunstetter Hallenbad im Haunstetter Süden in so schlechtem Zustand, dass es nach Feststellung der Bauverwaltung nicht mehr wirtschaftlich vertretbar saniert werden kann. Der Plan der Stadt Augsburg ist es, dass das Hallenbad Haunstetten abgerissen und ein neues Bad mit 50-Meterbecken gebaut wird.

Der SPD-Ortsverein Haunstetten-Siebenbrunn hat sich nun bei seiner jüngsten Vorstandssitzung mit diesem Thema befasst und folgende Position eingenommen:

Die Bürgerinnen und Bürger in Haunstetten wollen zu Recht ein Schwimmbad im eigenen Stadtteil, das die Ansprüche an Freizeitgestaltung und Breitensport für die etwa 27.000 Haunstetterinnen und Haunstetter zu bezahlbaren Eintrittspreisen erfüllt. Für den Schwimmunterricht der zahlreichen Schulen ist ein Bad ebenfalls notwendig. Ein Spaßbad ist dagegen nicht erforderlich und auch nicht wünschenswert. Wenn ein Bäderneubau erfolgt, muss der Standort wieder verkehrsgünstig in Haunstetten liegen.