Staatsminister Aiwanger und Trautner bei Premium Aerotec in Augsburg – Förderprogramm gefordert

Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hat nach einem Treffen mit Spitzenvertretern von Premium Aerotec in Augsburg angekündigt, sich für eine Erhöhung der Technologieförderung in Bayern und Deutschland einzusetzen. Aiwanger: „Wir dürfen nicht abwarten, bis die Krise vorbei ist. Es braucht jetzt mehr Geld für Luftfahrt-Forschung inklusive der Entwicklung umweltfreundlicher Wasserstoffantriebe. Wir müssen jetzt in die Zukunft investieren, um die Luftfahrtunternehmen zu unterstützen und Industriearbeitsplätze zu erhalten.“

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Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger. Foto: Elke Neureuther/StMWi

Bayern hat bereits mit der Förderinitiative zur Steigerung der Produktivität und der Materialeffizienz in der Luftfahrtindustrie (BayLu25) vorgelegt. Bis 2023 werden mit dem Programm 20 Millionen Euro investiert. Aiwanger: „Premium Aerotec ist ein Star der Luftfahrtbranche und hat wie alle anderen Antragsteller Chancen, durch BayLu25 unterstützt zu werden.“

An die Bundesregierung appellierte Aiwanger, die Kurzarbeitrregelung in Deutschland bis Ende 2021 zu verlängern. Aiwanger: „Dieses Instrument hilft den Unternehmen und den Beschäftigten, die Krise zu überstehen und anschließend die Produktion schnell wieder hochzufahren.“

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Aiwanger traf sich gemeinsam mit Sozialministerin Trautner (hinten) mit der Premium Aerotec-Spitze in Augsburg. Foto: Elke Neureuther/StMWi

Aiwanger fordert Förderprogramm

Die Airbus-Tochter Premium Aerotec hatte angekündigt, in Augsburg etwa 1000 der 3500 Arbeitsplätze sozialverträglich abzubauen. Das Unternehmen stellt in dem Werk Teile für zivile und militärische Flugzeuge her. Aiwanger forderte die Bundesregierung auf, ein Förderprogramm zur Flottenerneuerung aufzulegen, um die Branche zu unterstützen und auch Eurofighter zu bestellen. Aiwanger: „Es geht darum, neue klimafreundliche Flugzeuge mit alternativen Konzepten wie Wasserstoffantrieben zu entwickeln. Das ist gut für die Umwelt und für die Wirtschaft.“