Stadt Augsburg im Gespräch mit Initiatoren des Offenen Briefes zur Theatersanierung

Am 20. Juni trafen sich Oberbürgermeister Kurt Gribl, Kulturreferent Thomas Weitzel und Baureferent Gerd Merkle mit sechs der Unterzeichner des Offenen Briefes zur Theatersanierung. Darunter befand sich auch Kurt Idrizovic, der bereits vor knapp drei Wochen zu einem Vorgespräch beim OB war.

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Kulturreferet Thomas Weitzel traf sich mit den Initiatoren des Offenen Briefes zur Theatersanierung.| Archivfoto

Von Seiten der Stadt wurden den Initiatoren des Briefes folgende Vorschläge unterbreitet:
Ab Herbst soll es einen von externen Fachleuten moderierten Bürgerdialog geben, der die inhaltliche Gestaltung des Augsburger Theaters der Zukunft unter Beteiligung einer möglichst breiten Öffentlichkeit zum Ziel hat. Dies unter Einbindung aller kulturinteressierten Bürgerinnen und Bürger, Kulturschaffenden, Kulturträger und Bildungsinstitutionen. Die Planung dieses Dialogprozesses erfolgt unter Federführung des Kulturreferenten Thomas Weitzel.

Die externe Durchführung und Moderation des Dialogprozesses wird im Rahmen einer beschränkten Ausschreibung vergeben.

Nach Vorstellung der Stadt soll dieser Dialog im Oktober und November 2015 geführt werden, eine Auswertung erster Ergebnisse ist im Dezember 2015 zu erwarten.

Zeitgleich hierzu wird der Oberbürgermeister die Bemühungen um die Finanzierung der Theatersanierung fortführen. Auch die Planungen für die Sanierung des denkmalgeschützten Großen Hauses werden mit den entsprechenden Fachplanern weiter vertieft.

Die Planungen für das Neue Haus, auch die Werkstätten und Verwaltungsgebäude, werden auf Basis der dann erfolgten Auswertung der Ergebnisse des Dialogprozesses weitergeführt.

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Das Konzept für die weitere Planung des offenen Dialogprozesses soll dem Kulturausschuss in seiner Sitzung am 22. Juli vorgestellt werden.

Die Finanzierung des Dialogprozesses ist gesichert, da dieser den ersten Baustein des ohnehin haushalterisch gesicherten Kulturentwicklungskonzeptes der Stadt Augsburg darstellt.

Die Initiatoren des Offenen Briefes wollen diese Vorschläge der Stadt Augsburg nun intern diskutieren.