Stadt Augsburg | Runder Tisch wegen WAFA – Insolvenz einberufen

Auch im Fall der Insolvenz der WAFA Kunststofftechnik GmbH hat die Stadt Augsburg einen Runden Tisch einberufen. Ihm gehören unter dem Vorsitz von Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl Vertreter des WAFA-Betriebsrates, der Industriegewerkschaft BCE, der Industrie- und Handelskammer Schwaben, der Handwerkskammer für Schwaben, der Agentur für Arbeit und des Wirtschaftsreferates an.
Das Gremium arbeitet eng mit dem vorläufigen Insolvenzverwalter und dem Gesellschafter des Unternehmens zusammen.

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Wie im Fall von WELTBILD möchte die Stadt Augsburg auch für WAFA mit einem runden Tisch einiges erreichen. Hier OB Dr. Gribl (li.) hier mit WELTBILD-Insolvenzverwalter Geiwitz| Foto: Dominik Mesch

Wie Insolvenzverwalter Joachim Exner ausführt, ist von einer positiven Prognose für eine Fortführung des Unternehmens auszugehen. Der Geschäftsbetrieb läuft normal weiter, die Geschäftsbeziehungen zu Kunden und Lieferanten sind stabil. Auch technologisch wie von den Produkten her ist das Unternehmen sehr gut aufgestellt. Wichtig für die 362 Beschäftigten und 22 Auszubildenden ist, dass ihre Löhne und Gehälter für die nächsten drei Monate über die Zahlung des Insolvenzgeldes durch die Agentur für Arbeit gesichert sind. „Gerade auch die hohe Motivation und Fachkompetenz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist wichtig dafür, dass das Unternehmen wieder in die Spur kommt und sich für die Zukunft aufstellt“, so Wirtschaftsreferentin Eva Weber.

Quelle: Stadt Augsburg