Stadt bestätigt – Auch künftig wird ein Marineschiff AUGSBURG heißen

Bei der Bundesmarine wird nach einer Fregatte künftig auch eine Korvette den Namen AUGSBURG tragen. In einem Brief an Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl teilte Vizeadmiral Andreas Krause die Entscheidung der Bundesverteidigungsministerin mit. Demnach werden die fünf neuen Korvetten (Klasse K130) auf die Namen „Köln“, „Emden“, „Karlsruhe“, „Augsburg“ und „Lübeck“ getauft.

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Die „AUGSBURG 0217“ hat bald ausgedient | Foto: Ein Dahmer, wikipedia.de

Wie von uns vor einem Monat berichtet, wird nach dem Ende der Dienstzeit der Fregatte „Augsburg“ auch künftig ein Schiff der Bundesmarine den Namen der Fuggerstadt tragen. Heute bestätigte die Stadt Augsburg die Übernahme der Patenschaft.

OB Dr. Gribl: „Ein Stück zuhause“

„Dass ein weiteres Schiff der Bundesmarine auf den Namen Augsburg getauft wird, spricht für unsere Stadt und ist eine hohe Auszeichnung. Vor allem werden mit der Fortsetzung der Patenschaft die freundschaftlichen Verbindungen weiter gefestigt, wie sie seit vielen Jahren zwischen Schiffsbesatzung und Stadtgesellschaft bestehen. Möge die AUGSBURG allen Marineangehörigen auf hoher See Anker und ein Stück Zuhause sein“, so Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl.

Die Patenschaften eines Bundeslandes oder einer Stadt haben zum Teil lange Tradition und sind Ausdruck der freundschaftlichen Beziehungen zu den Streitkräften in Deutschland. Die Geschichte deutscher Marineschiffe mit dem Namen AUGSBURG hat bereits 1909 mit dem Stapellauf des Kleinen Kreuzers AUGSBURG begonnen. Diese Tradition ist mit der Namensgebung der Fregatte AUGSBURG (Klasse F120) in den Gründungsjahren der Bundesmarine aufgegriffen und fortgeführt worden.

Intensive Verbindungen zu Augsburg

„Mit der Benennung eines weiteren Marineschiffes mit dem Namen AUGSBURG kann die intensive Partnerschaft zwischen der Besatzung des Schiffes und der Stadt Augsburg fortgeführt werden. Sie drückt sich beispielhaft etwa in der Zusammenarbeit mit dem Marineverein Augsburg oder der Patenschaft mit dem Evangelischen Kinder- und Jugendhilfezentrum aus“, schreibt Vizeadmiral Andreas Krause. Dass dies für die Marine so wichtig ist, liege nahe: „In Zeiten hoher Einsatzbelastung und langer Abwesenheiten von Zuhause sind es eben solche Patenschaften, die den Soldatinnen und Soldaten der Marine die Gewissheit geben: Sie stehen in der Mitte der Gesellschaft und an sie wird auch gedacht, wenn sie fernab der Heimat ihren Dienst für unser Land verrichten“, so der Vizeadmiral.

Baubeginn für die neue AUGSBURG soll 2021 sein.