Augsburg stellt Weichen für Clubs, Kultur und Gastronomie in der kalten Jahreszeit – Christkindlesmarkt „Spezial“ bis Mitte Januar?

Die Corona-Pandemie stellt das öffentliche Leben in der Stadt weiterhin vor große Herausforderungen. Vor allem an der Schwelle zur kalten Jahreszeit sind Stadtspitze und Verwaltung aber auch Bürgerinnen und Bürger gefragt, Konzepte und Ideen zu entwickeln. Ziel ist es, Gastronomie, Märkte sowie die Club- und Kulturszene in Augsburg weiter zu ermöglichen und damit – wenn auch unter anderen Vorzeichen – das öffentliche Leben in der Stadtgesellschaft zu fördern. Wichtig ist es dabei auch, die Belange Jugendlicher und besonders betroffener Personen in den Blick zu nehmen.

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Photo by: Martin Augsburger

OBin Eva Weber: „Was möglich ist, soll ermöglicht werden“

Vor diesem Hintergrund unterstützt Oberbürgermeisterin Eva Weber zusammen mit ihren Referenten-Kollegen Frank Pintsch (Ordnung), Wolfgang Hübschle (Wirtschaft) und Reiner Erben (Gesundheit) kreative Ideen und Vorschläge, die vor allem im Freien umgesetzt werden können. „Was möglich ist, soll ermöglicht werden“, sagt die Oberbürgermeisterin.

Am 24. September wird der Augsburger Stadtrat ein umfassendes Konzept beauftragen, das dem Stadtleben in Corona-Zeit über den Herbst und Winter entgegenkommt. Im Oktober wird darüber beschlossen. Bis 31. Oktober werden die erfolgreichen Maßnahmen zum Augsburger Stadtsommer, die der Stadtrat bereits im Juli beschlossen hatte, fortgeführt.

Gute Erfahrungen aus den Sommermonaten

Vorgesehen ist zum Beispiel, den ToGo-Verkauf wie bisher um 24 Uhr zu beenden und Außengastronomie in der ganzen Stadt so lange wie möglich zu belassen. „Dies ist insbesondere unter dem Gesichtspunkt der Entzerrung des Gästeaufkommens zu sehen und funktioniert mit einem Corona-angepassten Sitzplatzkonzept sehr gut. Das haben die Erfahrungen in den Sommermonaten gezeigt“, so Ordnungsreferent Frank Pintsch. „Wir sind mit der Club- und Kulturszene und der Gastronomie in engem Austausch, wie eine gute und ökologisch vertretbare Nutzung des öffentlichen Raums auch in den Herbst- und Wintermonaten aussehen kann. Hierzu werden wir im Oktober im Stadtrat ein umfassendes Konzept präsentieren, das alle Belange zusammenbringt. Vorrang hat der Gesundheitsschutz aber auch der soziale Zusammenhalt in unserer Stadt ist wichtig. Dies hat bisher gut funktioniert“, so Pintsch.