Städtetag will von Ländern Pläne für weitere kreative Impfangebote

Zum Ende der Impfaktionswoche hat der Deutsche Städtetag von den Bundesländern Pläne für weitere kreative Impfangebote gefordert. „Gelegenheit macht Impfungen“, sagte Hauptgeschäftsführer Helmut Dedy dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Samstagausgaben). „Umso wichtiger ist es, dass es diese wirksamen Angebote auch nach dem Ende der Impfzentren zum 1. Oktober 2021 gibt.“

Staedtetag Will Von Laendern Plaene Fuer Weitere Kreative ImpfangeboteWerbung für Impfkampagne, über dts Nachrichtenagentur

Die Landesregierungen müssten dafür jetzt ihre Pläne auf den Tisch legen. Die Impfaktionswoche von Bund, Ländern und Kommunen sei ein Erfolg gewesen, fügte Dedy hinzu. „Sie hat wieder einmal gezeigt, wie wichtig niedrigschwellige Impfangebote sind, um die Menschen zu erreichen, die noch nicht geimpft sind. Die Städte haben viel Kreativität bewiesen.“

Man müsse den Menschen weiter dort den schnellen Piks zum Schutz vor dem Coronavirus ermöglichen, wo sie sich im Alltag aufhalten. Wie aus Daten des Robert-Koch-Instituts hervorgeht, stagniert die Quote der Doppelimpfungen in Deutschland seit Ende August bei knapp über 60 Prozent. Aktuell sind 62,8 Prozent der Bevölkerung vollständig gegen das Coronavirus geimpft.