Startschuss für den Neubau eines Geh- und Radweges von Bissingen nach Warnhofen

Die Verkehrssicherheit für Fußgänger und Radfahrer wird zwischen Warnhofen und Bissingen deutlich erhöht. Dies war die klare Botschaft, die Landrat Leo Schrell und Bürgermeister Stephan Herreiner beim offiziellen Startschuss zu den Bauarbeiten zum Neubau eines Geh- und Radweges entlang der viel befahrenen Kreisstraße aussendeten.

Img 7234
Beim Start der Baumaßnahmen zum Neubau des Geh- und Radweges zwischen Bissingen und Warnhofen im Bild (von links): Reinhard Herreiner (Fa. Holl, Burgheim), Maximilian Bschor (Wipfler Plan, Nördlingen), Roman Bauer (Landratsamt), Thorsten Nieszery (Wipfler Plan), Landrat Leo Schrell, Bürgermeister Stephan Herreiner, Andreas Görgens (Landschaftsarchitekt) und Sebastian Seiler (Wipfler Plan). | Foto: Peter Hurler / Landratsamt

Schrell nutzte den Baubeginn, sich bei MdB Ulrich Lange für die wertvolle Unterstützung bei der Aufnahme der Maßnahme in das Förderprogramm „Stadt und Land“ des Bundes zu bedanken. „Aufgrund des hohen Fördersatzes von 80 % der förderfähigen Kosten lässt sich die für die Verkehrsinfrastruktur wichtige Maßnahme finanziell darstellen“, betont der Landrat. Vor allem lasse sich damit auch eine bislang vorhandene Lücke im Radwegenetz schließen.

Die Maßnahme ist mit rund 1,25 Millionen Euro veranschlagt. Abzüglich der Förderung beträgt der Eigenteil der Landkreises rund 300.000 Euro.

 

Bürgermeister Stephan Herreiner nutzte den offiziellen Startschuss zum Neubau des Radweges, um dem Landkreis für die Initiative zur deutlichen Verbesserung des Alltagsradwege-Netzes im Kesseltal zu danken. „Damit wird eine wichtige Voraussetzung für eine durchgehende Radwege-Verbindung vom Kesseltal über Warnhofen ins Donautal geschaffen“, sagte Herreiner.

 

„Die große Verkehrsbelastung auf der Kreisstraße DLG 5 sowie gefährliche und steile Abschnitte im Streckenverlauf waren Hauptgründe“, so Schrell, sich um die Aufnahme der Maßnahme in das Förderprogramm des Bundes zu bemühen. Damit sei eine Trennung der Verkehrsarten und damit eine wesentliche Verbesserung der Verkehrssicherheit möglich.

Zudem geht Schrell davon aus, dass die neue Radwegeverbindung ein zusätzlicher Anreiz für den Umstieg auf das Fahrrad sein werde und damit der Radverkehrsanteil erhöht werden könne.

Eine behindertengerechte Querung der Gemeindestraßen sowie eine höhenfreie Querung der Kreisstraße bei Göllingen durch eine Wellstahlröhre würden dazu in hohem Maße beitragen.

 

Das Besondere am Konzept sei, dass vorhandene asphaltierte Wege in den Geh- und Radweg einbezogen werden, sodass bei der Gesamtlänge von ca. 5 Kilometern lediglich nur die halbe Strecke neu gebaut werden müsse.

 

Bis zur Sommerpause soll der erste Bauabschnitt von der Einmündung Warnhofen bis zur Einmündung Fronhofen abgeschlossen sein. Nach der Sommerpause ist der Beginn des zweiten Bauabschnitts im Bereich westlich Göllingen bis Bissingen geplant.