Die Polizeiinspektion Gersthofen zählt – Stand heute – mittlerweile vierzehn Fälle von Steinewürfen entlang der Bundesstraße 2. Zuletzt kam es am gestrigen Donnerstag zu drei Vorfällen.

Gegen 06.15 Uhr war ein 59-Jähriger auf der B2 in Richtung Donauwörth unterwegs. Im
Bereich der AS Nordendorf wurde offenbar ein Stein auf seinen Opel geworfen. Das
Fahrzeug wurde dabei im Bereich der Motorhaube beschädigt.

Polizei2

Gegen 08.20 Uhr war ein 50-Jähriger auf der B2 in Richtung Augsburg unterwegs. Auf
Höhe Meitingen wurde sein Fahrzeug augenscheinlich von einem Stein getroffen. Die
Windschutzscheibe wurde dabei massiv beschädigt.

Der dritte Fall des gestrigen Tages ereignete sich gegen 14.00 Uhr bei Gersthofen. Eine
50-Jährige war mit ihrem Dacia in Richtung Donauwörth unterwegs. Kurz nach dem
„Mercedes-Ring“ durchschlug ein Stein die Windschutzscheibe des Fahrzeugs und traf die
Frau im Bereich des Oberkörpers. Die 50-Jährige wurde dadurch leicht verletzt.

In allen Fällen handelten die Betroffenen richtig:
– sie bremsten kontrolliert ab und wechselten in Ruhe auf die rechte Spur
– sie hielten innerhalb eines sicheren Bereichs auf dem Standstreifen an oder
verließen bei noch ausreichend vorhandener Sicht die Bundesstraße
– sie verständigen sofort und ohne Zeitverzug die Polizei über den Notruf 110

Trotz sofort veranlasster polizeilicher Maßnahmen, u.a. Fahndungen im relevanten Bereich, konnte auch gestern kein Tatverdächtiger festgestellt werden. Die Polizeiinspektion Gersthofen ermittelt weiterhin intensiv hinsichtlich der Umstände der Taten und natürlich nach dem/den Täter/n. Außerdem ist die Polizei an den relevanten Örtlichkeiten sowie neuralgischen Punkten präsent.

Zeugen, die Angaben zu den geschilderten Vorfällen machen können oder denen verdächtige Personen an der B2 aufgefallen sind, werden gebeten, sich unter
Tel. 0821/323-1810 zu melden.

Generell rät die Polizei bei entsprechenden Wahrnehmungen, wie Personen auf Brücken,
nicht in Hektik zu geraten. Bei Unsicherheit seitens der Verkehrsteilnehmer sollte – die Geschwindigkeit langsam reduziert werden – ein eventueller Spurwechsel ebenfalls ruhig und überlegt erfolgen Außerdem appelliert die Polizei, bei verdächtige Wahrnehmungen im Bereich der B2 nicht zu zögern und sofort den Notruf 110 zu wählen.

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