Sternsinger senden Segen ins Neu-Ulmer Rathaus

Anfang des Jahres sind für gewöhnlich die Sternsinger unterwegs. Nach alter Tradition gehen sie als Heilige Drei Könige verkleidet von Tür zur Tür, singen, segnen Häuser und Wohnungen und sammeln Spenden für Kinder in Not. Aufgrund der Corona-Pandemie sind die traditionellen Hausbesuche der Sternsinger in diesem Jahr leider nicht möglich. Ausfallen soll die Aktion allerdings nicht. Die Pfarreiengemeinschaft Neu-Ulm versendet den Segen der Sternsinger in diesem Jahr mit der Post: Alle Personen, die sich zur Sternsingeraktion angemeldet haben, erhalten auf diesem Weg ein Segenspäckchen. Darin enthalten sind neben dem gesegneten Aufkleber für die Türe auch ein Brief der Sternsinger mit einem Gebet sowie ein Überweisungsträger für eine Spende.

OB Katrin Albsteiger bringt Segensaufkleber an ©Stadt Neu-Ulm

Auch Oberbürgermeisterin Katrin Albsteiger erreichte vor wenigen Tagen der Segensgruß der Sternsinger. Die Segensaufkleber brachte sie an ihrer Bürotür im Rathaus sowie an der Türe des großen Sitzungssaales an. „Es ist schade, dass der Brauch des Sternsingens in diesem Jahr nicht persönlich stattfinden kann. Umso mehr freut es mich aber, dass wir den Segen für das Rathaus dennoch erhalten konnten“, so Albsteiger.

Das Dreikönigssingen ist eine Aktion des Kindermissionswerks und des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend. Das Sternsingen wurde 1959 gestartet und findet heuer zum 63. Mal statt. Inzwischen ist das Dreikönigssingen die weltweit größte Solidaritätsaktion, bei der sich Kinder für Kinder in Not engagieren. Rund 1,19 Milliarden Euro konnten die Sternsinger seit dem Aktionsstart bereits sammeln.