Stichwahlen in Bayern – Post führt Sonderleerung der Briefkästen durch

In vielen bayerischen Städten, Gemeinden und Landkreisen sind die Wähler nochmals aufgerufen ihre Stimme abzugeben. In 750 Fällen wurde nach Angaben des Innenministeriums im ersten Durchgang der Kommunalwahlen vor gut zwei Wochen kein Sieger ermittelt rund 750 Stichwahlen. Jetzt sind die Bürger im Rahmen einer Briefwahl aufgerufen nochmals für ihren ersten Bürgermeister, Oberbürgermeister oder Landrat zu stimmen. Auch in den drei Metropol-Städten Augsburg, München und Nürnberg ist dies der Fall.fdp-kritisiert-aeusserungen-des-bundeswahlleiters-zur-briefwahl Stichwahlen in Bayern - Post führt Sonderleerung der Briefkästen durch Bayern Politik & Wirtschaft bayern Briefwahl Post Stichwahl | Presse Augsburg

Diese Wahl wird auf der aktuellen Corona-Pandemie als reine Briefwahl stattfinden, eine Abgabe der Stimme in einem Wahlbüro ist nicht möglich. Damit sichergestellt wird, das möglichst jede abgegebene Stimme gezählt wird, wird die Deutsche Post am Samstag, 28. März, in ganz Bayern alle Briefkästen nach 18 Uhr nochmals leeren. 

„Damit ist sichergestellt“, so Herrmann, „dass jeder bis Samstag, 18.00 Uhr, bei der Post eingeworfene Wahlbrief auch rechtzeitig zugestellt wird und alle Wählerinnen und Wähler, die ihre Wahlunterlagen erst spät erhalten haben, trotzdem noch per Post wählen können.“ Natürlich sei es aber auch möglich, den Wahlbrief am Wahltag, Sonntag, den 29. März, bis 18:00 Uhr im Rathaus selbst einzuwerfen. Herrmann: „Der Gang zum Rathaus oder zum Briefkasten ist selbstverständlich auch während der geltenden Ausgangsbeschränkungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie möglich.“

Die Stichwahlen finden wegen der Ansteckungsgefahr erstmals ausschließlich als Briefwahl statt. „Wir setzen trotz der aktuellen Corona-Pandemie auf eine rege Wahlbeteiligung bei den Stichwahlen“, wiederholte Herrmann seinen Appell, an der Wahl teilzunehmen. Um einen bestmöglichen Infektionsschutz zu gewährleisten, werden die Stichwahlen ausschließlich per Briefwahl durchgeführt. Dadurch werden unmittelbare Kontakte zwischen Wählerinnen und Wählern in den Wahllokalen sowie mit den Mitgliedern der Wahlvorstände vermieden.