Stilles Gedenken auf dem Neu-Ulmer Friedhof

Am heutigen Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus hat die Stadt Neu-Ulm der Mitbürgerinnen und Mitbürger, die durch Verfolgung und Gewalt den unmenschlichen Repressalien des Regimes der Nationalsozialisten ausgesetzt waren, gedacht.

©Stadt Neu-Ulm

Aufgrund der Corona-Pandemie war leider keine öffentliche Gedenkstunde möglich. Stattdessen hat Oberbürgermeisterin Katrin Albsteiger im Stillen beim Gedenkstein für ehemalige jüdische Mitbürger auf dem Neu-Ulmer Friedhof einen Kranz niedergelegt und der Opfer gedacht. „Was passiert ist, darf sich niemals wiederholen. Nur wer sich erinnert, kann verhindern, dass Menschen nochmals so unfassbar großes Leid angetan wird. Auch wenn aufgrund der Corona-Pandemie Gedenkveranstaltungen heuer leider nicht möglich sind, so ist es für mich und für die Stadt Neu-Ulm eine fortdauernde Verpflichtung, die Erinnerungen an das geschehene Unrecht wach zu halten und vor allem auch Aufklärungsarbeit zu leisten“, sagt Neu-Ulms Oberbürgermeisterin Katrin Albsteiger.

Vor 76 Jahren – am 27. Januar 1945 – war der Tag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz durch die Rote Armee. Alt-Bundespräsident Roman Herzog hat im Jahr 1996 den 27. Januar zum offiziellen Gedenktag für alle Opfer des Nationalsozialismus ausgerufen.