Die Entscheidung der Freien Wähler für die Direktkandidatin im Stimmkreis Augsburg-Stadt-West ist gefallen: Die Vorstandschaften beider Verbände (Stadt und Landkreis) setzen einstimmig auf Claudia Schuster aus Gersthofen und Susanne Rößner aus Augsburg.

Claudia Schuster
Claudia Schuster

Nachdem in den vergangenen Wochen bekannt wurde, dass sich die Kreisvorstandschaft Augsburg-Land dafür ausgesprochen hat, Fabian Mehring im Landkreisnorden und dem Landkreis Dillingen sowie Anton Rittel im Süden des Landkreises Augsburg ins Rennen um das Direktmandat zu schicken, machen die FW nun neue Personalien bekannt. Im Stimmkreis 702 Augsburg-Stadt-West, der sich aus den westlichen Stadtteilen Augsburgs sowie den Städten Gersthofen und Neusäß zusammensetzt, bewerben sich bei der Nominierungsversammlung Claudia Schuster aus Gersthofen für den Landtag und Susanne Rößner aus Lechhausen für den Bezirkstag.

Schuster ist 54 Jahre alt und Arbeitsbereichsleiterin bei der Regierung von Oberbayern in München. Die studierte Informatikerin und Verwaltungswissenschaftlerin ist in der Kommunalpolitik des Landkreis Augsburg seit vielen Jahren bestens bekannt und vernetzt. Zunächst als Gemeinderätin in Gessertshausen, wurde sie 2010 zur 1. Bürgermeisterin der Staudenkommune gewählt. Zudem sitzt sie seit 2014 im Augsburger Kreistag, ist dort zwischenzeitlich stellv. Fraktionschefin ihrer Partei und seit 2019 auch umtriebige Kreisvorsitzende ihrer Gruppierung im Augsburger Land. Schuster wohnt in Gersthofen und hat drei erwachsene Kinder.

„Ich freue mich über das Vertrauen der beiden Kreisverbände und werde mich mit voller Kraft dafür einsetzen, die Erwartungen zu erfüllen“, so Schuster. „Es ist wichtig, dass sich der Augsburger Raum weiterhin positiv entwickelt, daher möchte ich sowohl die städtischen Interessen als auch die des ländlichen Raums, also der gesamten Region, aufnehmen und stärken.“ Hierzu gehören aus ihrer Sicht vor allem die Verkehrswende mit der Umsetzung neuer Mobilitätskonzepte und einer verkehrsmittelübergreifenden Kombination von öffentlichem Nahverkehr und Individualverkehr sowie die Energiewende mit der Förderung des Ausbaus erneuerbarer Energien und einer Sicherung der Energieversorgung für die kommenden Jahre.

Susanne Roessner
Susanne Rößner

FW-Landtagsabgeordneter Dr. Fabian Mehring hält das Votum der Kreisvorstände zugunsten von Schuster für eine „exzellente Entscheidung“ und bescheinigt der 54-jährigen Verwaltungsfachfrau gute Chancen, ins Maximilianeum einzuziehen. Mehring: „Als ehemalige Bürgermeisterin, Kreisvorsitzende und Spitzenfunktionärin im Kreistag gehört Claudia zu den profiliertesten Gesichtern von uns Freien Wählern im Augsburger Land. Als Führungskraft der oberbayerischen Bezirksregierung wird ihre Expertise als Verwaltungsexpertin über Parteigrenzen geschätzt. Sie bringt beste Voraussetzungen dafür mit, die Interessen unserer Heimat im Landtag kraftvoll zu vertreten. Mit ihrem Sachverstand wäre sie eine echte Verstärkung unserer Regierungsfraktion im Parlament“, ist der Parlamentarische Geschäftsführer der Landtag-FW sicher.  

 

Auch Augsburgs Stadtvorsitzende Angelika Lippert hat Grund zur Freude: „Wir haben die Sozialpolitikerin Susanne Rößner als Kandidatin für die Bezirkstagswahl gewinnen können. Sie ist eine zuverlässige und äußerst engagierte Mitstreiterin, Mitglied im Arbeitskreis Soziales und hat erst vergangenes Wochenende mit einem souveränen Auftritt bei der Gesprächsrunde Sozialpolitik mit Susann Enders, der FW Generalsekretärin, geglänzt.“

Rößner ist 35 Jahre alt, verheiratet und Mutter dreier leiblicher Kinder sowie eines Pflegekinds. Ihr breit gefächertes Engagement führte jüngst dazu, dass sie in den Landesvorstand der Freien Wähler Frauen gewählt wurde. „Was mich auszeichnet, sind Empathie und das fachliche Know-How im Sozialwesen. Ich möchte nicht nur nach Lösungsansätzen suchen, sondern auch aktiv an der Umsetzung mitwirken. Umso wichtiger ist für mich die Tugend der Bürgernähe“, so Rößner, die sich in mehreren Elternbeiräten engagiert. Für die IHK Schwaben sitzt die Lechhauserin außerdem im Prüfungsausschuss Ausbilder-Eignung. Die gelernte Friseurmeisterin befindet sich zur Zeit in den Endzügen ihres Studiengangs Soziale Arbeit, den sie voraussichtlich im Januar 2023 erfolgreich mit ihrer Bachelorarbeit abschließen wird.