Strahlenalarm in Augsburg-Oberhausen – Anwohner misst radioaktive Belastung

Am gestrigen Nachmittag musste ein Großaufgebot der Feuerwehren nach Augsburg-Oberhausen ausrücke. Ein Anwohner hatte eine erhöhte radioaktive Strahlenbelastung gemeldet.

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Feuerwehrgroßeinsatz wegen angeblich erhöhter radioaktiver Strahlung in einem Wohnanwesen in der Eichlerstr. in Augsburg-Oberhausen. | Foto: Christoph Bruder

Gestern kurz vor 15:00 Uhr wurde der Integrierten Leitstelle mitgeteilt, dass ein Bewohner in der Eichlerstraße, erhöhte Messwerte mit einem privat gekauften Strahlenschutzmessgerät gemessen hatte.

Die Berufsfeuerwehr Augsburg und die Freiwillige Feuerwehr aus Haunstetten rückten mit speziellen Strahlenschutzausrüstung und Strahlenschutzmessgeräten aus.

Die betreffende Wohnung wurde mit Strahlenschutzanzügen und Strahlenschutzmessgeräten genau kontrolliert. Keine Messergebnisse. In einem Bereich der Wohnung wurde eine extrem geringfügige, leichte Erhöhung der Nullrate gemessen.

Bei der“ Nullrate“ wird von der natürlichen Umgebungsstrahlung gesprochen. Diese Nullrate ist in Augsburg beispielsweise kleiner wie im Bayerischen Wald. Früher verwendete farbige Fließen oder auch Schlacke im Fehlboden (frühere Deckenkonstruktion), können die Nullrate erhöhen. Ist aber harmlos und nicht gefährlich. Keine Gefahr!

Auf der Anfahrt wurde von einem Feuerwehrfahrzeug, ein neun Monate alter, kleiner Hund überfahren, der Hund riss sich vermutlich los und rannte genau in diesem Moment über die Straße und kam unter das Feuerwehrauto.

Für die Dauer des Einsatzes kam es im betroffenem Bereich zu spürbaren Verkehrsbehinderungen.