Am 23.11.2021 (Do.) kurz nach 21.30 Uhr kamen sich offenbar zwei Hunde (Chow-Chow und Dobermann) beim Gassi gehen in der Lützowstraße zu nahe und gingen aufeinander los.

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Foto: Pixabay

Beim Versuch die beiden Hunde zu trennen, wurde die 74-jährige Dobermann-Besitzerin von ihrem eigenen Hund gebissen und verlor (ersten Erkenntnissen zufolge) dabei eine Fingerkuppe. Ihr 71-jähriger Ehemann mischte sich daraufhin ein und attackierte den 25-jährigen Chow-Chow-Besitzer mit einer Taschenlampe. Hierbei wurde der 25-Jährige mehrfach am Kopf getroffen. Das Ehepaar ging anschließend nach Hause und wurde dort von einer Streifenbesatzung angetroffen, wo zuerst ein Rettungswagen für die Frau zur Versorgung ihrer Bisswunde angefordert wurde. Der Ehemann war gegenüber den Beamten äußerst unkooperativ und verweigerte die Personalienfeststellung. Als er dann auch noch  seiner im Treppenhaus vorbeikommenden Nachbarin unvermittelt ohne erkennbaren Grund ins Gesicht schlug, musste er von den Beamten mittels unmittelbarem Zwang gebändigt und gefesselt werden. Hierbei wurden nicht nur die Polizeibeamten sondern auch alle umstehenden Beteiligten von dem Tobenden massiv beleidigt.

Ein Alkoholtest bei ihm ergab einen Wert von rund einem Promille. Er wurde anschließend zur Unterbindung weiterer Straftaten in den Polizeiarrest eingeliefert. Gegen ihn wird nun wegen aller im Raum stehender Delikte ermittelt.

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