Stromtrasse im Landkreis Augsburg |Landrat Sailer verweist auf bayerische Leitlinie

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Landrat Sailer sieht keinen Grund zur Sorge | Foto: Landkreis Augsburg

Landrat Martin Sailer sah bisher keinen Grund, die Aussagen der Bundesnetzagentur und der Firma Amprion zur grundsätzlichen Notwendigkeit der Gleichstromtrasse von Lauchstädt nach Meitingen im Rahmen der von uns allen gewünschten Energiewende, aber auch der erforderlichen Versorgungssicherheit, anzuzweifeln. Die Argumente seien nachvollziehbar und schlüssig gewesen.

„Die aktuelle Diskussion im Rahmen der Informationsveranstaltungen der Firma Amprion, die Sorgen der Bürgerinnen und Bürger entlang der geplanten Trasse und die Novellierung des EEG und Energiewirtschaftsgesetzes sowie die  Erklärung von Ministerpräsident Horst Seehofer im Bayerischen Landtag  haben mich aber veranlasst, das bisherige Vorgehen nochmals zu hinterfragen“, so Sailer. Er unterstützt den Ministerpräsidenten und die bayerischen Leitlinien bei der Energiewende, die im Bayerischen Landtag vorgestellt wurden (siehe Pressemitteilung der bayerischen Staatskanzlei vom 05.02.2014).

Für die Gleichstromtrasse nach Meitingen bedeutet dies:

1. Auf der Grundlage der neuen Eckpunkte zur Reform des EEG muss die Notwendigkeit der Gleichstromtrasse nach Meitingen nachgewiesen werden.

2. Mit den Ergebnissen dieser Untersuchung zur Notwendigkeit ist bis Mitte 2014 zu rechnen.     

3. Falls diese Untersuchung die Notwendigkeit bestätigen sollte, müsste die Machbarkeit der Trasse geklärt werden. Der Ausbau könne nur im Konsens und Dialog mit der Bevölkerung und den Kommunen erfolgen. Ziel könnte für diesen Fall dann eine Bündelung entlang von Autobahnen oder Schienenwegen sein.

Quelle: Landkreis Augsburg