Sturmschäden | Der Zugverkehr kann in großen Teilen wieder aufgenommen werden

Nach Abzug des Sturmtiefs Niklas hat die DB die Aufräumarbeiten auf den meisten Strecken in der Nacht abschließen können. Am Mittwochmorgen kommt es in Bayern aber wegen Sturmschäden noch zu zwei Sperrungen und der S-Bahnverkehr München fällt auch zum Teil aus.

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Symoblbild | Dominik Mesch

Der Zugverkehr wird am Mittwoch infolge des Sturms noch erheblich beeinträchtigt. Viele Züge können noch nicht an den regulären Startbahnhöfen eingesetzt werden, weil sie wegen des Unwetters ihre Fahrt an anderen Bahnhöfen beenden mussten. Infolge der noch bestehenden Streckensperrungen werden die Verbindungen zwischen Österreich (Salzburg/Kufstein) und München und zwischen Rosenheim und München entfallen.

Auch in den Regionen, in denen die DB den Zugverkehr am Dienstag einstellen musste, sind die Störungen in der Nacht weitgehend beseitigt worden. Bei der S-Bahn München fallen die S 6 und S 7 vorerst aus, auch auf den übrigen Linien kann es noch zu Ausfällen und Verspätungen kommen.Die Züge zwischen Schwabmünchen und Buchoe, sowie München und Augsburg verkehren wieder auf dem Regelweg, durch die hohe Auslastung der Strecke ist jedoch mit Verzögerungen zur rechnen. Der Hauptbahnhof München ist wieder regulär bedienbar.

Die DB hatte in der vergangenen Nacht in rund 20 Bahnhöfen im Bundesgebiet Züge bereitgestellt, in denen Fahrgäste übernachten konnten, die ihr Ziel nicht mehr erreicht haben. Zusätzliche DB-Mitarbeiter waren im Einsatz, um die Fahrgäste zu betreuen.

Auch für den Mittwoch gelten die Kulanzregelung für Fahrgäste, die aufgrund von sturmbedingten Zugausfällen, Verspätungen oder Anschlussverlusten ihre Reise nicht wie geplant durchführen. Sie können sich ihre Fahrkarte sowie die Reservierung im DB Reisezentrum kostenlos erstatten lassen. Alternativ können Reisende mit zuggebundenen Spartickets einen anderen – auch höherwertigen – Zug nutzen. Ausgenommen hiervon sind regionale Angebote mit erheblich ermäßigtem Fahrpreis (Schönes Wochenende-, Quer-durchs-Land- oder Länder-Tickets) sowie reservierungspflichtige Züge. Ergänzend zu den freiwilligen Kulanzregelungen der Deutschen Bahn können Fahrgäste auch die gesetzlichen Fahrgastrechte in Anspruch nehmen.

An den Bahnhöfen sind zusätzliche Mitarbeiter zur Betreuung der Reisenden im Einsatz. Die DB hat die kostenlose Servicenummer 08000 99 66 33 geschaltet. Infos sind auch unter www.bahn.de/liveauskunft oder unter m.bahn.de abrufbar.