Super-Recogniser der Bundespolizei identifizieren gesuchten Täter
Während der 61. Münchner Sicherheitskonferenz konnten speziell ausgebildete Bundespolizisten, sogenannte Super-Recogniser, erfolgreich einen 50-jährigen Mann ausfindig machen, der wegen eines Vorfalls am 2. Dezember des Vorjahres gesucht wurde. Die Ermittlungen liefen aufgrund eines Vorfalls am S-Bahnhaltepunkt Seefeld-Hechendorf, bei dem eine Körperverletzung stattfand.
Übergriff auf 15-jährige Italienerin
Am 2. Dezember 2024 wurde eine 15-jährige Italienerin am S-Bahnhaltepunkt Seefeld-Hechendorf im Landkreis Starnberg Opfer eines grundlosen Angriffs eines vermummten Mannes. Der Täter konnte zunächst unerkannt entkommen, indem er über die Gleise floh. Mithilfe von Videoaufnahmen und einer detaillierten Personenbeschreibung erstellten Ermittler eine Fahndung nach dem Unbekannten.
Ermittlungserfolg bei der Münchner Sicherheitskonferenz
Im Rahmen der Sicherheitsmaßnahmen zur Münchner Sicherheitskonferenz setzten die Behörden auch Super-Recogniser ein, die sich unter anderem auf die Aufklärung aktueller Fälle konzentrierten. Am Sonntag, den 16. Februar, identifizierten diese im Hauptbahnhof München den gesuchten Mann anhand seiner Kleidung, die er auch am Tattag trug.
Weiteres Verfahren wegen Körperverletzung
Der 50-jährige Mann türkischer Staatsangehörigkeit, wohnhaft in Herrsching im Landkreis Starnberg, wurde von den Beamten kontrolliert. Die Bundespolizei ermittelt gegen ihn wegen des Verdachts der Körperverletzung. Zu den Vorwürfen oder einem möglichen Motiv äußerte er sich ohne seinen Anwalt nicht. Das Opfer erlitt bei dem Übergriff Verletzungen im Gesicht.
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