Syrisch-Orthodoxe Kirche ruft zur Unterstützung für die Opfer der Unwetterkatastrophe auf

Erzbischof Mor Philoxenus Mattias Nayis und der Diözesanrat der Syrisch-Orthodoxen Kirche von Antiochien in Deutschland rufen die Mitglieder ihrer Kirche zu Gebeten und Spenden für die Opfer der Unwetterkatastrophe in Deutschland auf.

Regen Hochwasser
Symbolbild | Foto: Andi Graf

Mit großem Bedauern und tiefster Erschütterung nahmen wir Kenntnis von den Folgen der Unwetterkatastrophe in vielen Teilen Deutschlands. Die Bilder und Nachrichten aus den Katastrophengebieten, die uns seit dem letzten Mittwoch erreichen, sind schockierend. Die Folgen, die das Unwetter an diesen Orten angerichtet hat, sind verheerend. Mehr als 150 Menschen haben ihr Leben verloren, viele Menschen gelten noch als vermisst, zahlreiche Familien verloren ihre Existenz, weil das Hochwasser ihr Hab und Gut zerstört hat. Hunderttausende Menschen mussten evakuiert werden.

Wir, der Erzbischof der Syrisch-Orthodoxen Kirche in Deutschland Mor Philoxenus Mattias Nayis, der Diözesanratsvorsitzende Davut Aslan und der gesamte Diözesanrat der Erzdiözese, trauern um die Opfer der Unwetterkatastrophe und möchten unser tiefstes Mitgefühl ebenso wie unsere große Anteilnahme aussprechen. Unsere Gedanken und Gebete sind bei den Opfern, Verletzten und ihren Familien. Unsere Herzen teilen den großen Schmerz mit den Angehörigen der Opfer.

Erzbischof Mattias Nayis appelliert an alle Mitglieder seiner Kirche und ruft dazu auf, für die Menschen, die in den Katastrophengebieten so schrecklich leiden müssen, zu beten und den Notleidenden solidarisch, wo und wie sie können, beizustehen. „Es ist unsere christliche Fürsorgepflicht, hilfsbereit den Notleidenden beizustehen, indem wir sie mit allem möglichen Mittel unterstützen. Zeigen wir uns solidarisch gegenüber unseren Mitmenschen, die ihr Hab und Gut verloren haben, indem wir für sie beten und entsprechend unserer Möglichkeiten Taten der Barmherzigkeit vollbringen. Seien wir also ein Licht, das den Bedrückten und Notleidenden Hoffnung zu spenden vermag“: sagt der Erzbischof Mattias Nayis.“ Den Aufrichtigen strahlt Licht auf in der Finsternis. Er ist gnädig und barmherzig und gerecht. Gut steht es um den Mann, der gütig ist und leiht! Er wird seine Sachen durchführen nach dem Recht.“ (Psalm 122,4-5).

In diesem Sinne bitten der Erzbischof und Diözesanrat alle Kirchenmitglieder, einen Beitrag zur Nächstenliebe zu leisten und für die Bedrückten in Hochwassergebieten großzügig zu spenden. „Wir rufen in der Liebe Christi alle dazu auf, ihrer christlichen Fürsorgepflicht im Glauben gerecht zu werden und den Notleidenden einen umfänglichen Beistand zu leisten.“

Es wurde ein Spendenkonto eingerichtet.