Tankstellen-Förderprogramm gestartet – Starkes Zeichen für Ausbau der bayerischen Wasserstoffwirtschaft

Mit dem Start eines Förderprogramms für Wasserstoff-Tankstellen setzt Bayern ein weiteres starkes Zeichen für einen erfolgreichen Ausbau einer bayerischen Wasserstoffwirtschaft.

2020-09-16-Aiwanger-bei-Tubesolar-29-von-32.jpeg Tankstellen-Förderprogramm gestartet - Starkes Zeichen für Ausbau der bayerischen Wasserstoffwirtschaft Bayern Politik & Wirtschaft | Presse Augsburg
Foto: Wolfgang Czech

Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Wasserstoff ist ein Energieträger der Zukunft und wird künftig eine tragende Rolle für die Umsetzung der Energie- und Mobilitätswende spielen. Um Wasserstoff als Energiequelle in  der Mobilität voranzutreiben, brauchen wir ein ausreichend dichtes Netz von Wasserstofftankstellen. Mit dem neuen Förderprogramm wollen wir schnellstmöglich eine Basis-Infrastruktur von hundert Tankstellen in allen Teilen Bayerns aufbauen. Dafür stellen wir von  2020 bis 2023 Fördermittel in Höhe von 50 Millionen Euro bereit.“

Mit der bayerische Förderrichtlinie werden öffentliche wie nichtöffentliche Wasserstofftankstellen für Nutzfahrzeuge, Busse sowie Logistikfahrzeuge unterstützt. Im Sinne einer Baukastenförderung fördert der Freistaat zudem anteilig und bedarfsgerecht Elektrolyseure zur Erzeugung von grünem Wasserstoff vor Ort wie auch die Anschaffung bzw. Umrüstung von H2-Nutzfahrzeugen und Bussen sowie Logistikfahrzeugen in Kombination mit betriebsinternen Tankstellen. „Damit schaffen wir neue Wertschöpfungsmöglichkeiten für Tankstellen-Standorte in der breiten Fläche: an kommunalen Betriebshöfen, bei Stadtwerken, für Fuhrpark- und Omnibusunternehmen“, erklärt der Staatsminister.

Die bayerische Förderung ergänzt passgenau die Bundesförderung nach dem Nationalen Innovationsprogramm Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie Phase 2“, die einen Schwerpunkt auf Wasserstofftankstellen für PKW setzt. Standorte für Wasserstofftankstellen für PkW und Nutzfahrzeuge können künftig zusammen gedacht werden. 

Das Förderprogramm bildet auch ein Fundament des Corona-Wiederaufbaus und der strukturellen Stärkung des Wirtschaftsstandortes Bayern im Rahmen einer konsequenten Energie- und Mobilitätswende und der Umstellung auf innovative und klimafreundliche Technologien.

Das Förderprogramm BayH2T wird vom Projektträger Bayern Innovativ GmbH koordiniert.

Die europäische Wasserstoffgemeinschaft trifft sich am 18. November beim Hydrogen Dialogue (www.hydrogendialogue.com) in Nürnberg. Damit unterstützt die NürnbergMesse die im Mai verabschiedete Wasserstoffstrategie des Freistaates Bayern.