Im Rahmen der aktuellen Tarifrunde im Sozial- und Erziehungsdienst fand heute im ver.di Bezirk Augsburg eine Demo und Kundgebung statt. Insgesamt 500 Streikende aus der Stadt Augsburg und den Landkreisen Augsburg, AichachFriedberg, Landsberg am Lech und Günzburg nahmen an einer Demonstration und Kundgebung um 11:30 Uhr vor dem Rathaus teil. Es beteiligten sich auch Beschäftigte des Einzelhandels und der Post. Die Stadt Augsburg kritisiert das Vorgehen.

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Foto: Wolfgang Czech

Stefan Jagel, Gewerkschaftssekretär im Gesundheits- und Sozialwesen sagte auf der Kundgebung: „Soziale Arbeit kann kein Defizitfaktor für eine Stadt oder Gemeinde sein. Soziale Arbeit ist ein wichtiger Bestandteil für den Zusammenhalt der Gesellschaft und die Kolleginnen und Kollegen im Bereich von Kindertagesstätten, Sozialdiensten oder Einrichtungen der Behindertenhilfe leisten diesen wichtigen Beitrag und müssen dafür anständig bezahlt werden“.

Neben den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Sozial- und Erziehungsdienstes haben sich Beschäftigte aus dem bayerischen Einzelhandel sowie aus der Post beteiligt. „Gerade Frauenberufe brauchen mehr gesellschaftliche und finanzielle Anerkennung und Wertschätzung.“, so Sigrid Giampa, Geschäftsführerin des ver.di Bezirk Augsburg.