Am Sonntag, dem 14. Dezember 2025, gegen 02:30 Uhr, wurde ein 58-jähriger Mann aus Baden-Württemberg in einem Hotelzimmer in Neuaubing vorläufig festgenommen. Der deutsche Staatsbürger hatte zuvor über ein Internetportal einen bezahlten Geschlechtsverkehr mit einer 22-jährigen bulgarischen Staatsangehörigen vereinbart. Diese brachte zu ihrer Sicherheit eine 31-jährige Bekannte mit. Der Mann forderte entgegen der Absprachen Geschlechtsverkehr ohne Kondom und bedrohte die 31-Jährige mit einem Messer, als die 22-Jährige sich weigerte.
Fluchtversuch der Opfer und Festnahme
Die beiden Frauen versuchten daraufhin, durch die Terrassentür zu fliehen. Der Tatverdächtige entriss der 22-Jährigen ihre Handtasche, aus der er einen dreistelligen Bargeldbetrag entnahm, bevor er selbst die Flucht ergriff. Die Frauen alarmierten sofort die Polizei über den Notruf 110. Dank des schnellen Einsatzes konnte der Tatverdächtige noch vor Ort von den Polizeibeamten festgenommen werden. Er wurde wegen versuchter Vergewaltigung und schweren Raubes angezeigt.
Ermittlungen im Gange
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann wieder entlassen. Die weiteren Ermittlungen hat das Kommissariat 21 übernommen. Der Vorfall wird intensiv untersucht, um alle Umstände aufzuklären.
In einem separaten Vorfall ereignete sich in Laim ein weiterer Raubüberfall. Ein 16-jähriger Afghane wurde am 13. Dezember 2025 beim geplanten Kauf von Kopfhörern überfallen. Beim Treffen kam es zu einem Überfall durch vier jugendliche Tatverdächtige, von denen einer Pfefferspray benutzte. Der junge Mann wurde um sein Bargeld beraubt, konnte jedoch einen der Täter bis zum Eintreffen der Polizei festhalten.
Schnelle Ermittlungserfolge
Die Polizei führte anschließend eine erfolgreiche Durchsuchung durch und nahm drei weitere Jugendliche vorläufig fest. Ein 16-jähriger deutsch-britischer Staatsangehöriger wurde in die Haftanstalt überstellt, während die weiteren Tatverdächtigen nach Abschluss der Maßnahmen entlassen wurden. Die zuständigen Ermittlungen führt das Kommissariat 23. In weiteren Vorfällen der Stadt kam es zu Sachbeschädigungen durch Brandlegung und Überfälle, die ebenfalls die Aufmerksamkeit der Polizei erfordern.



