Am Sonntagabend, den 7. September 2025, kam es am Odeonsplatz in der Altstadt zu einem Vorfall der sexuellen Belästigung. Eine 22-jährige Kellnerin aus München wurde dabei Opfer eines 36-jährigen Mannes mit ukrainischer Staatsangehörigkeit, der keinen festen Wohnsitz in Deutschland hat. Beim Abräumen eines Tisches im Außenbereich eines Lokals näherte sich der Mann von hinten, drückte seinen Körper an sie und machte eindeutige Bewegungen. Anschließend machte er in ihre Richtung Kussbewegungen.
Polizei und Passanten zeigen schnelle Reaktion
Durch das schnelle Eingreifen von Passanten konnte der mutmaßliche Täter festgehalten und die Polizei alarmiert werden. Eine Streife traf kurz darauf ein und nahm den erheblich alkoholisierten Mann vorläufig fest. Nach einer Blutentnahme wurde er in die Haftanstalt des Polizeipräsidiums München gebracht und soll am heutigen Tag einem Ermittlungsrichter vorgeführt werden.
Die weiteren Ermittlungen wegen sexueller Belästigung hat das Kommissariat 15 übernommen.
In einem weiteren Fall kam es in Unterschleißheim zu einem versuchten Diebstahl aus einem Pkw. Am frühen Montagmorgen, den 8. September 2025, verständigte ein Anwohner die Polizei, nachdem er zwei Personen beobachtet hatte, die versuchten, die Scheibe eines geparkten Autos einzuschlagen. Noch vor Eintreffen der Polizeistreifen flohen die Verdächtigen per Fahrrad, wurden jedoch im Zuge intensiver Fahndungsmaßnahmen gefunden.
Fahrradflucht endet mit Festnahme
Die versuchte Flucht mit Fahrrädern der beiden Verdächtigen, einem 19-Jährigen aus dem Landkreis Dachau und einem 15-jährigen Münchner, endete, als ein Streifenwagen ihnen den Weg versperrte. Es kam zu einem leichten Zusammenstoß zwischen dem Fahrzeug und dem Fahrrad des älteren Tatverdächtigen. Beide Personen konnten festgenommen werden und trugen tatrelevante Gegenstände bei sich. Darüber hinaus führte der 15-Jährige ein Pfefferspray und es besteht der Verdacht, dass die Fahrräder gestohlen waren.
Nach der Sicherstellung der Gegenstände wurde der 19-Jährige entlassen, während der 15-jährige Intensivtäter in eine Haftanstalt kam. Am heutigen Tag soll auch er einem Ermittlungsrichter vorgeführt werden. Die Münchner Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Ein weiteres Verbrechen ereignete sich am Abend des 7. September 2025 in Unterschleißheim, als auf dem Parkplatz des Ballhausforums zwei italienische Uhrenhändler von vier maskierten Tätern überfallen wurden. Die Täter bedrohten die Männer unter Einsatz einer Schusswaffe und erlangten sämtliche in Fahrzeug befindlichen Luxusartikel, darunter hochwertige Uhren und Kleidung im Wert von mehreren zehntausend Euro.
Flucht nach Raubüberfall bleibt spurlos
Obwohl der Überfall fluchtartig in einem Pkw fortgesetzt wurde und während der Fahrt gefährliche Gegenstände auf die B13 geworfen wurden, kam es glücklicherweise zu keinen Unfällen. Der Tatverdacht besteht, dass die Täter nördlich flüchteten und ihr Fahrzeug in Fahrenzhausen wechselten. Die Ermittlungen werden vom Kommissariat 21 geführt und die Polizei bittet um Hinweise aus der Öffentlichkeit, um den Vorfall aufzuklären.
Weiterhin wurde am Sonntag kurz vor Mitternacht ein größerer Polizeieinsatz in der Innenstadt ausgelöst, als mehrere Anrufer meldeten, dass in einer S-Bahn ein Mann mit einem Messer hantieren soll. Glücklicherweise wurden keine Angriffe gemeldet. Intensivierte Fahndungsmaßnahmen, unter anderem unterstützt durch das Münchner Unterstützungskommando und Videoanalysen der Bundespolizei, führten schließlich zur Festnahme des 34-jährigen Verdächtigen mit syrischer Staatsangehörigkeit am S-Bahnhof Stachus.
Der Mann, bei dem ein größeres Käsemesser gefunden und sichergestellt wurde, erhielt ein Ordnungswidrigkeitsverfahren wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz. Nach Abschluss der Maßnahmen wurde er entlassen.
Am Abend des 6. September 2025 entging ein Motorradfahrer im nördlichen Stadtgebiet einer Polizeikontrolle mit überhöhter Geschwindigkeit. Während einer Verfolgung auf der Lerchenauer Straße überschritt der Fahrer der Honda mehrfach deutlich die Geschwindigkeitsbegrenzung, ignorierte rote Ampeln und gefährdete dadurch andere Verkehrsteilnehmer. Schließlich brach die Polizei die Verfolgung aus Sicherheitsgründen ab.
Die Ermittlungen laufen unter anderem wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und des Verdachts eines illegalen Rennens. Sachdienliche Hinweise von Zeugen werden weiterhin erbeten.

