Sopranistin Cathrin Lange erhält den mit 6.000 Euro dotierten Bayerischen Kunstförderpreis 2014 in der Sparte Darstellende Kunst. In der Kurzbegründung heißt es: „Die Jury hält Frau Lange für eine ausgezeichnete Sängerdarstellerin, der die Verbindung von tadellosem Gesang und ausdrucksstarker Darstellung gelingt.“

2014-07-20-Cathrin-Lange-–-5 Theater Augsburg | Sopranistin Cathrin Lange erhält den Bayerischen Kunstförderpreis Kunst & Kultur News Bayerischer Kunstförderpreis Cathrin Lange Theater Augsburg | Presse Augsburg
Cathrin Lange, eine im wahrsten Sinne ausgezeichnete Sängerin | Foto: Wolfgang Czech

Der Bayerische Kunstförderpreis soll junge, begabte Künstler unterstützen. Die Preisträger müssen über eine außergewöhnliche Begabung verfügen und durch hervorragende Leistungen hervorgetreten sein. Minister Dr. Ludwig Spaenle wird alle Bayerischen Kunstförderpreise, die auch an Künstler in den Sparten Bildende Kunst, Literatur und Musik und Tanz verliehen werden, am 3. November 2014 in der Hochschule für Fernsehen und Film in München überreichen.

Cathrin Lange wurde in Aachen geboren und studierte Gesang an der Folkwang Hochschule Essen bei Jagna Sokorska-Kwika. Die junge Sopranistin besuchte zahlreiche Meisterkurse, u.a. bei Norman Shetler, Julie Kaufmann und Klesie Kelly. Im Rahmen von Hochschulproduktionen sang sie Clorinde in Rossinis „La Cenerentola“, das Sandmännchen in „Hänsel und Gretel“ von Engelbert Humperdinck und Amor in Monteverdis „Il ritorno d’Ulisse in patria“. 2008 führte sie ein Gastengagement an das Aalto Theater Essen, wo sie in Christian Josts Uraufführung „Die Arabische Nacht“ unter der musikalischen Leitung von Stefan Soltesz als Katja Hartinger zu hören war. Das Theater Augsburg ist ihr erstes Festengagement. Seit der Spielzeit 2009/10 verkörperte sie im Ensemble des Theaters Augsburg u. a. Marie in „Zar und Zimmermann“, Susanna in „Le nozze di figaro“, Adele in „Die Fledermaus“, Zerlina in „Don Giovanni“, Laoula in Chabriers „L’Étoile“, Musetta in „La Bohème“, Gilda in „Rigoletto“, Mélisande in „Pelléas et Mélisande“.