Theater Augsburg zieht eine erste Bilanz zu neu gestarteten Projekten und Kooperationen

Mit der Übernahme der Intendanz des Theater Augsburg durch André Bücker in der Spielzeit 2017/18 wurde der Bereich der Theaterpädagogik mit der Schaffung einer zusätzlichen Stelle stärker gewichtet und die interkulturelle, interdisziplinäre Plattform Plan A ins Leben gerufen. Im Sinne einer „Öffnung zur Stadtgesellschaft“ entstanden zahlreiche Projekte und Kooperationen mit Künstlern und Institutionen.

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Generalprobe Ballroomdance_Ricardo Fernando Foto: Jan-Pieter Fuhr

Die Theaterpädagoginnen Nicoletta Kindermann und Imme Heiligendorff legen den Fokus ihrer kulturellen Bildungsarbeit auf Vermittlungsformate für alle Sparten des Hauses, die Intensivierung der Zusammenarbeit zwischen Schule und Theater, partizipative Projekte sowie auf die Öffnung des Theaters zur Stadtgesellschaft. Hierzu zählen auch außerschulisch-partizipative Formate und Kooperationen wie beispielsweise „Ballroomdance. The Show“, das „Migrationsprojekt für Schwaben“ oder das breitgefächerten Workshop-Programm „Theater als Expedition“.

Mit der interdisziplinär und interkulturell ausgerichteten Plattform Plan A unter der Federführung von Hausregisseurin Nicole Schneiderbauer hat das Theater Augsburg in der Spielzeit 2017/18 ein Spielfeld performativer und politischer Auseinandersetzung eröffnet. In vielfältigen Kooperationen und an unterschiedlichen Orten stellt sich Plan A den Fragen unserer Zeit und schafft dabei Begegnungen zwischen Kunst, Wissenschaft und den Menschen der Metropolregion Augsburg. Mit erfolgreichen Produktionen und Kooperationen wie dem performativen Theateressay „Solvejg. Mon Amour“, dem türkischen Gastspiel „Gesichter Anatoliens“ oder „Grandhotel meets Theater“ leistete die Plattform einen erheblichen Beitrag zur Öffnung des Theaters und kooperierte mit Akteuren der Stadtgesellschaft sowie der Freien Szene.

Weitere Kooperationen, Formate und Gastspiele des Theater Augsburg wie das partizipative Stadtraumformat des „Tatort Augsburg“, der künstlerische Adventskalender oder die Theaterpredigten trugen ebenfalls zur Öffnung des Theaters bei.

Auch in der folgenden Spielzeit bleiben integrative Formate fester Bestandteil des Spielplans, wie Intendant André Bücker betont: »Die Öffnung des Theaters zur Stadtgesellschaft war und ist in Augsburg ein wichtiges Anliegen. Wir haben uns in dieser Spielzeit dieser Herausforderung umfassend und vielschichtig gestellt. Das beweist diese Bilanz. Ich bin sehr glücklich über die Vielfalt der Kooperationen. Wir haben in der Stadt großartige Partner gefunden, mit denen wir die Zusammenarbeit in den kommenden Jahren vertiefen werden.«