THW Bayern unterstützt den Betrieb des Corona-Abstrichzentrums im Landkreis Donau-Ries

Das THW leistet seit Anfang März einen wichtigen Beitrag gegen die Ausbreitung des Coronavirus in Bayern: gestern waren 431 Helferinnen und Helfer aus 110 Dienststellen im Einsatz. Kernaufgabe bleibt die Zentrallogistik für den Freistaat.

Ganz wichtig für den Erfolg des gesamten Einsatzes ist auch die örtliche Unterstützung, die THW-Ortsverbände für diverse Bedarfsträger leisten. In Donau-Ries unterstützen zum Beispiel THW-Einsatzkräfte beim Betrieb des Corona-Abstrichzentrums des Landkreises. Dort werden dreimal in der Woche Personen mit Verdacht auf eine Infektion mit dem Virus getestet. Die Einsatzkräfte leisten hierbei logistische Unterstützung beim Auf- und Abbau der Teststrecke, übernehmen die Verkehrsregelung auf der Zufahrtsstraße und kontrollieren, dass nur berechtigte Personen das Gelände betreten. „Der Eigenschutz unserer Helferinnen und Helfer hat natürlich oberste Priorität“, erklärt der THW-Zugführer Sebastian Minning. Die zum Test einbestellten Personen kommen mit dem Auto an.

Auf der Zufahrt werden sie durch große Schilder darauf hingewiesen, dass sie das Auto nicht verlassen, sowie die Scheiben nicht öffnen dürfen. „Unsere Helfer kontrollieren dann durch die geschlossene Scheibe anhand des Ausweises, ob die Person für einen Test vorgesehen ist.“ Anschließend wird das Auto auf das Gelände gelassen und dann auf Aufforderung des Arztes in eine Halle geschickt. Dort entnimmt der Arzt dann die Speichelprobe und die Testperson kann wieder nach Hause fahren. Zum Abschluss eines Testtags werden die entnommenen Proben von den Ärzten versiegelt, sicher verpackt und dann vom THW zu einem Labor zur Analyse transportiert.