Eine Bar im eigenen Wohnzimmer einzurichten, wertet diesen Raum in erheblichem Maße auf. Die Theke mit Barhockern bietet Gastgebern die Möglichkeit, Cocktails, Longdrinks und andere exklusive Getränke in der passenden Atmosphäre zu servieren. Genauso köstlich schmeckt ein Whiskey oder ein White Russian, wenn ihn der Wohnungsbesitzer allein oder zu zweit nach einem anstrengenden Arbeitstag in der eigenen Bar daheim genießt. Damit sich der Bar-Bereich harmonisch in das Gesamtbild einfügt, sind bei der Einrichtung einer Hausbar ein paar grundsätzliche Regeln zu beachten. 

Die Berücksichtigung der Raumverhältnisse

Ein großzügig bemessener Wohnbereich eignet sich besonders gut für die Integration einer Bar. Ein freistehender Tresen mit vier bis sechs Barhockern bildet einen interessanten Blickfang und bringt optisch ein Spannungselement in den Raum. Bei der Auswahl des Aufstellplatzes sollte unbedingt berücksichtigt werden, dass sich den Nutzern von dieser Stelle aus ein attraktiver Blick bietet. Dieser kann sich beispielsweise auf die folgenden Objekte richten:

  • ein großer, an der Wand hinter der Theke angebrachter Spiegel
  • ein Fenster zum Garten hin
  • ein Flatscreen-Fernseher

In vielen Wohnzimmern befindet sich eine Treppe, die in die oberen Stockwerke führt. Der Platz darunter ist wie geschaffen für die Einrichtung einer Hausbar. An der Rückwand befestigen geschickte Heimwerke Regalbretter für die Unterbringung von Flaschen und Gläsern. Ein hoher Tresen bietet ausreichend Raum für einen Kühlschrank oder eine Zapfanlage. 

Offene Küchen, die ins Wohnzimmer übergehen, liegen voll im Trend. Hier bietet es sich an, den Küchentresen so zu erhöhen, dass er gleichzeitig als Bartisch funktioniert. Um ein exklusives Ambiente zu schaffen, kommen dabei Tischplatten aus den folgenden exquisiten Materialien in Frage:

  • Naturholz mit einer faszinierenden Maserung, wie zum Beispiel Nuss oder Kirsche
  • Schiefer
  • Marmor

Tipps für eine Hausbar in kleinen Wohnzimmern

Auch in kleinen Wohnzimmern lässt sich eine Bar ohne weiteres einrichten. Das Zauberwort heißt hier „Multifunktionalität“. Ein niedriger, nicht zu großer Tresen kann gleichzeitig als Couch- oder Ablagetisch dienen. Die alkoholischen Getränke und Gläser sowie Barzubehör wie Shaker, Cocktailspießchen und Ähnliches, lassen sich auf einem Servierwagen mit Rollen gut unterbringen. Bei Nichtbenutzung kann dieser in einer Ecke abgestellt werden. Passende Barmöbel gibt es u.a. bei wohnen.de.

Alternativ können Wohnungsbesitzer eine Bar an der Wand aufbauen. Dazu ist lediglich ein höherer, schmaler Tisch erforderlich. Eine stilvolle Tischlampe, ein Spiegel oder ein schönes Gemälde machen daraus einen schönen Hingucker. Die Getränke und Gläser lassen sich auf einem Regalbrett unter der Tischplatte verstauen. In vielen Wohnbereichen bietet es sich an, eine Loungecke in einer ungenutzten Nische des Raumes zu schaffen. Auch hier leistet ein Servierwagen gute Dienste, um das erforderliche Bar-Equipment vorzuhalten. Durch einen Raumteiler gewinnt die Barecke einen besonders gemütlichen und intimen Charakter. Für diesen Zweck eignen sich diese Einrichtungsgegenstände beziehungsweise Wohnaccessoires prima:

  • ein Paravent oder eine spanische Wand
  • ein hohes und schmales Bücherregal
  • große Zimmerpflanzen in Kübeln