Beim Wäschewaschen nehmen uns im modernen Zeitalter glücklicherweise Maschinen eine große Anzahl an Aufgaben ab. Da dies jedoch lediglich die technische Komponente betrifft, ist es wichtig, das Einmaleins des Wäschewaschens zu kennen. Hierzu gehören eine Prüfung der Schmutzwäsche auf Flecken samt Vorbehandlung, das Sortieren der Wäschestücke und die Wahl eines passenden Waschprogramms. Weiterhin ist es hilfreich, sich mit den speziellen Bedürfnissen verschiedener Materialfasern auseinanderzusetzen. Wie die Wäsche nicht nur sauber wird, sondern auch ihre Formstabilität behält und lange gut aussieht, stellt dieser Beitrag vor.

Switch 1033640 1280
Symbolbild

Fleckenbehandlung vor dem nächsten Waschgang

Einige Substanzen dringen so tief in die Fasern des Gewebes ein, dass sie sich durch einen Waschgang nicht entfernen lassen. Mehr noch: Das Risiko, dass sie in die Faser stärker hineingewaschen werden, ist hoch. Daher ist es wichtig, das Kleidungsstück – beispielsweise in einer Waschschüssel mit lauwarmem Wasser – vorzubehandeln. Hierfür gibt es in der Drogerie Fleckentferner, die speziell für die jeweilige Substanz (z. B. Obst, Teer, Rotwein) konzipiert sind. Als besonders erfolgreich bei der Fleckenbehandlung erweist sich Gallseife. Mit ihr lassen sich nahezu alle Rückstände entfernen. Weiterhin ist bei der Vorbehandlung elementar, dass insbesondere stark abfärbende Kleidungsstücke nicht in einer einzigen Waschschüssel bearbeitet werden.

Wäschenetz für empfindliche und kleine Kleidungsstücke

Insbesondere für Wäschestücke aus zarten Materialien wie Spitze und Chiffon ist das Risiko, beim Waschgang zu reißen, groß. Daher empfiehlt sich die Verwendung eines ebenfalls in der Drogerie erhältlichen Wäschenetzes. Dieses lässt sich mit dem Wäschestück zusammen waschen. Durch die Poren des Netzes kann das Schmutzwasser abfließen. Weiterhin eignet sich ein Netz für Kleinteile, die in den Dichtungen im Inneren der Waschmaschine verschwinden könnten.

In ein Wäschenetz gehören:

– BHs
– Slips
– Feinstrümpfe
– Haargummis
– Schnürsenkel
– Gardinen
– Wollpullover (grob- und feinmaschig)

Die richtige Behandlung bei jedem Kleidungsstück

Oftmals geraten sie in Vergessenheit, doch sie übermitteln wertvolle Informationen: Waschsymbole geben Aufschluss, welche Behandlung das jeweilige Kleidungsstück braucht.

Ist das im Inneren des Kleidungsstücks angeheftete Etikett etwa mit einem Kreis versehen, so bleibt es der chemischen Reinigung vorbehalten und sollte nicht in der Waschmaschine gereinigt werden. Sofern dieses Symbol mit einem X durchgestrichen ist, steht einer Waschmaschinenreinigung nichts im Weg. Ein Symbol mit Waschbottich und Gradanzahl indiziert, dass eine schonende Handwäsche gefragt ist. Um die Fasern nicht zu schädigen, dürfen weiterhin einige Kleidungsstücke nicht gebügelt werden. Darauf weist ein durchgestrichenes Bügeleisen hin.

Wissenswertes Know-how für das Wäschewaschen

Reißverschlüsse können sich mit den Materialfasern anderer Kleidungsstücke verhaken. Daher sollten sie vor dem Waschen stets geschlossen werden. Nicht alle Taschentücher sind so reißfest, dass sie einen Waschgang aushalten. Um winzige weiße Krümel in der feuchten Wäsche zu vermeiden, ist vor jedem Waschgang eine Überprüfung der Hosen- und Jackentaschen unerlässlich. Außerdem lassen sich mit der richtigen Waschpulvermenge weiße Flecken auf den Kleidungsstücken vermeiden. Damit die Kleidung gut duftet, ist sie nach dem Waschen schnellstmöglich der Maschine zu entnehmen.