Tipps zum sicheren Umgang mit komplementären Behandlungsformen 

Die Schulmedizin gehört zu den großen Errungenschaften der Menschheit. Der Anstieg der Lebenserwartung im 20. Jahrhundert ist zwar vor allem auf verbesserte hygienische Bedingungen und die gute Versorgung mit Nahrungsmitteln zurückzuführen. Trotzdem retten Antibiotika oder Notfalloperationen in Deutschland Jahr für Jahr tausende von Leben. Es gibt aber auch Fälle, in denen die Schulmedizin an ihre Grenzen stößt. Bei einigen Erkrankungen werden Behandlungserfolge mit schweren Nebenwirkungen erkauft. Und bei vielen chronischen Beschwerden gelingt allenfalls eine Kontrolle der Symptome, während die Ursachen unberührt bleiben. Immer mehr Menschen greifen daher auf alternative Behandlungsmethoden zurück. Diese können die Schulmedizin zwar nicht ersetzen. Trotzdem können sie unter Umständen eine sinnvolle Ergänzung darstellen. Worauf gilt es bei der Wahl alternativer Behandlungsmethoden zu achten?

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Auf bewährte Methoden setzen

Das neueste Wunderkraut aus dem Internet, das angeblich gegen jede Krankheit von A bis Z hilft, ist in der Regel keine gute Wahl. Wer alternative Behandlungsformen nutzen möchte, sollte sich lieber für eine erprobte Variante entscheiden. So liegen beispielsweise zur Akupunktur zahlreiche Daten vor, die einen Nutzen bei bestimmten Schmerzarten nahelegen. Ebenso gibt es umfangreiche Erfahrung zur Anwendung von Cannabis, etwa um Nebenwirkungen bei der Chemotherapie zu vermindern. So lässt sich nicht nur die Sicherheit der Methoden besser abschätzen. Für Patienten gibt es auch deutlich mehr Ressourcen zum richtigen Einsatz. Wer beispielsweise eine Genehmigung für den Anbau von Cannabis besitzt,  findet leicht Informationen zur Wahl der richtigen Sorte. Anbieter wie Zamnesia haben nicht nur beliebte Autoflowering Samen im Angebot, sondern informieren auch über unterschiedlichen Eigenschaften der Züchtungen. Zusammen mit Erfahrungsberichten von Anwendern und medizinischen Erkenntnissen lässt sich so leicht eine Auswahl treffen. Je bewährter eine Methode ist, desto einfacher ist es in der Regel auch, kompetente Ansprechpartner zu finden.

Qualifizierten Rat einholen

Diese sind nämlich unverzichtbar, um eine bestmögliche Behandlung sicherzustellen. Heutzutage sind viele Ärzte auch in alternativen Behandlungsmethoden geschult. Sie können beurteilen, wie gut die Erfolgsaussichten einer Therapie beim Patienten sind und helfen, die richtige Behandlungsform zu finden. Zudem sorgen sie dafür, dass die Behandlung korrekt durchgeführt und helfen, Anwendungsfehler zu vermeiden. Häufig gibt es Fachgesellschaften, die bei der Suche nach einem qualifizierten Mediziner helfen. Für einige Formen der Komplementärmedizin gibt es offizielle Weiterbildungsvorschriften von Seiten der Ärztekammern. Dazu gehören die Akupunktur, die Chirotherapie und Naturheilverfahren. Ärzte, die eine solche Weiterbildung durchlaufen haben, dürfen eine entsprechende Zusatzbezeichnung führen.

Keine Wunder erwarten

Wer mit zu hohen Erwartungen an alternative Behandlungsmöglichkeiten herangeht, wird enttäuscht werden. Denn Wunder können damit ebenso wenig erzielt werden, wie in der Schulmedizin. Auch bei Methoden, die nachgewiesenermaßen wirksam sein können, bleibt der erwünschte Erfolg unter Umständen aus. Und ebenso wie bei der Schulmedizin kann es auch bei der alternativen Medizin Nebenwirkungen geben. Trotzdem trägt die alternative Medizin häufig dazu bei, die Lebensqualität von Patienten zu verbessern. Neben der eigentlichen Heilmethode kann dafür auch ein ganzheitlicher Betrachtungsansatz verantwortlich sein, der den Lebensstil des Patienten und sein Umfeld stärker mit einbezieht. Manchmal ist es schwer, den Erfolg einer Therapie eindeutig einer bestimmten Maßnahme zuzuordnen. Letztendlich macht auch der Wille, wieder gesund zu werden, einiges au