Torgefährlicher Stürmer wechselt nach Füssen – Stauder kommt aus Peiting

Die Oberligisten einigten sich aus wirtschaftlichen Gründen wegen der derzeitigen Lage auf den Stopp sämtlicher Vertragsgespräche bis zum 30. April (wir berichteten). Zuvor kann der EV Füssen aber noch einen Neuzugang vermelden. Vom EC Peiting kommt Angreifer Florian Stauder an den Kobelhang.ev-füssen Torgefährlicher Stürmer wechselt nach Füssen - Stauder kommt aus Peiting mehr Eishockey News Ostallgäu Sport EC Peiting EV Füssen | Presse Augsburg

Der langjährige Oberligastürmer war im Seniorenbereich bislang nur für den ECP aktiv, zu welchem er 2009 aus dem DNL-Team seines Heimatvereins SC Riessersee gewechselt war. Mit seinen 28 Jahren ist Florian im besten Eishockeyalter und hat sich nun nach zehn Spielzeiten im Trikot der Peitinger zu einer personellen Veränderung entschlossen. Beim Eissportverein ist man sehr froh, dass sich der zuverlässige Scorer dabei für Füssen entschieden hat und in der nächsten Spielzeit das schwarz-gelbe Trikot mit der Nummer 65 tragen wird.

In der Oberliga bestritt Florian Stauder bislang insgesamt 410 Spiele, dabei gelangen ihm 284 Scorerpunkte. Dass davon 157 Tore waren spricht für die Gefährlichkeit des Angreifers vor dem gegnerischen Gehäuse. In der abgelaufenen Spielzeit verzeichnete er dabei sogar seine beste Ausbeute, setzte in 46 Partien den Puck 23 Mal ins gegnerische Gehäuse. Damit war er zweitbester Torschütze des ECP und lag in der Liste der treffsichersten Spieler der Oberliga Süd auf einem starken 13. Platz. Der zweikampfstarke, 1.90 Meter große Stürmer liegt aber auch in der Liste der Strafzeiten ganz gut, hier belegt er mit 56 zusammen mit Lubos Velebny Rang 14 der Liga.

EVF-Coach Andreas Becherer zur Neuverpflichtung: „Natürlich bin ich froh, dass Florian nächste Saison für uns aufläuft. Er ist ein ziemlich kompletter Spieler, der Physis rein bringt und dazu noch Scorerqualitäten hat. Durch ihn werden wir noch variabler aufgestellt sein, da unser Team nicht zu den körperlich größten zählt und er zudem Rechtsschütze ist. Seine Stärke vor dem Tor ist etwas, was uns ein wenig gefehlt hat.“

 (MiL)