Augsburg steht selten ganz oben auf der Reisewunschliste von Touristen, obwohl die Stadt Reisenden viel bietet – besonders im Bereich Geschichte. Es ist die älteste Stadt Bayerns und die zweitälteste Stadt Deutschlands. Besucher in Augsburg haben die Möglichkeit, einen Ort zu erkunden, der die Geschichte Europas geprägt hat, eine Stadt mit großartiger Architektur, vielseitiger Kultur und Angeboten für die ganze Familie.

Augsburg Rathaus1
Foto: Dominik Mesch

Sie ist nicht nur als historische Stadt bekannt, sondern ebenso für die vielen Freizeitaktivitäten, die sie bietet. Junge Menschen kommen oft nach Augsburg, um Spaß zu haben und das Nachtleben kennenzulernen. Bei den vielen Kneipen, Restaurants und Casinos ist für jeden etwas dabei. Casino-Liebhaber können mit der Tipwin App eine Sightseeing-Pause machen und während sie auf jemanden in der Stadt warten, mal schnell eine Runde zocken.

Augsburg als Handelszentrum

Durch eine antike Römerstraße hatte Augsburg eine gute Lage und war mit Städten wie beispielsweise Verona verbunden. Durch die günstige Lage wurde die Stadt schnell zu einem lebendigen Handelszentrum. Noch heute bietet Augsburg viel Kultur. Besonders nach der Eröffnung der Universität Augsburg im Jahr 1970 entwickelte sich die Stadt zu einem Ort, der aufgrund seiner Geschichte und Kultur Touristen aus aller Welt anzieht. Eine der beliebtesten Aktivitäten von Reisenden ist die Erkundung der historischen Altstadt. Viele Touristen kommen um Weihnachten in die Stadt, um dem Augsburger Christkindlesmarkt einen besuch abzustatten.

Wir stellen Ihnen nun die drei besondere Orte in Augsburg vor:

1. Rathaus

Die bekannteste Sehenswürdigkeit in Augsburg ist das Augsburger Rathaus. Es gilt als das bedeutendste Renaissancegebäude nördlich der Alpen und wurde zwischen den Jahren 1615 und 1625 erbaut.

Der Goldene Saal mit riesigen Marmorsäulen und gewölbten Decken ist schlichtweg. Dieser wird als eines der besten Beispiele deutscher Renaissance-Architektur angesehen. Anders als das Gebäude an sich, wurde dieser massive Saal mit seiner 14 Meter hohen, reich verzierten Decke und dem exquisiten goldenen Wanddekor erst im Jahr 1643 fertiggestellt.

2. Fuggerei

Das älteste soziale Wohnungsbauprojekt der Welt wurde im Jahr 1516 von Jakob Fugger, einem mächtigen Kaufmannsbankier, ins Leben gerufen. Innerhalb eines Jahrzehnts wurden 52 Häuser gebaut und die Straßen und Plätze rund um eine Kirche wurden einer eigenen kleinen Stadt in der Stadt.

Auf acht Straßen haben diese efeubewachsenen Häuser noch immer Bewohner und die Tore der Fuggerei schließen immer noch jeden Tag um 22 Uhr. Die Bewohner der Fuggerei müssen sich an ähnliche Regeln halten wie vor 500 Jahren: sie müssen katholisch sein und für die Seelen der Fugger beten. Die Jahresmiete beträgt symbolische 0,88 Euro, weniger als ein Viertel dessen, was ein Besuch der Fuggerei als Tourist kostet. Eine der Erdgeschosswohnungen ist als Museum erhalten geblieben.

3. Der 1.000 Jahre alte Perlachturm

Wenn Sie ein 258-stufiger Aufstieg nicht abschreckt, dann sollten Sie dem Perlachturm direkt gegenüber dem Rathaus einen Besuch abstatten. Dieser bemerkenswert gut erhaltene Wachturm aus dem zehnten Jahrhundert bietet von seiner Aussichtsplattform aus einen szenischen Blick über die Stadt. Das heute 70 Meter hohe Bauwerk ist eines der höchsten Gebäude der Stadt und wurde im Jahr 989 als Wachturm errichtet. Es erreichte seine heutige Höhe jedoch erst im 16. Jahrhundert, als das Zifferblatt und eine Glocke angebaut wurden.