Trevelyan-Treffer sichert den Augsburger Panthern wichtige Punkte

In einem enorm schwachen Spiel sicherten sich die Augsburger Panther mit einem 2:1 nach Verlängerung über die Iserlohn Roosters enorm wichtige Punkte. Es hätten aber durchaus auch drei Zähler sein können. Den wirklichen Höhepunkt erlebte dieser Abend aber schon vor der Partie.

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AEV-Allstar TJ Trevelyan ist der Gamewinner | Foto: Dunja Dietrich

Ein „Legendenspiel“ war die Sonntagspartie der Augsburger Panther zumindest vor dem dem ersten Bully. Das Deutsche Eishockeymuseum und die Panther GmbH zeichneten TJ Trevelyan, den früheren Captain Brady Lamb und Drew LeBlanc (jetzt Iserlohn) aus. Die drei waren in die AEV-Allstars des letzten 10er-Jahrzehnts gewählt worden. Die anschließenden 60 Minuten sollten deutlich schneller in Vergessenheit geraten.

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Foto: Dunja Dietrich

Die aktuelle Garde ging zwar früh durch ein Powerplaytor von Southorn in Führung (3.), so sollte es aber nicht weitergehen. Auch wenn der AEV seine Chancen hatte, war Iserlohn das zielstrebigere Team in einer schwachen DEL-Partie. Die besten Akteure beider Teams standen zwischen den Pfosten, weshalb Augsburg mit einem knappen Vorsprung zum Pausentee gehen konnte.

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Das frühe 1:0 wäre fast der einzige Treffer geblieben. | Foto: Dunja Dietrich

Auf dem übersichtlichen Niveau der ersten zwanzig Minuten sollte es weitergehen. Einen Leckerbissen hatte man vor diesem Duell sicher nicht erwarten dürfen, was die Fans zu sehen bekamen, war aber absolute Magerkost. Eine von Zweikämpfen, Nicklichkeiten und nicht immer nachvollziehbaren Schiedsrichterentscheidungen Begegnung sorgt nicht wirklich für Jubelstürme. Die beste Augsburger Gelegenheit hatte Soramies, wie seine Kollegen gelang es aber auch dem Nationalspieler nicht für echte Gefahr für das Tor von Andreas Jenike zu sorgen (36.).

Wenn man dem Duell etwas abgewinnen konnte, dann dass es bis zum Schluss spannend blieb. Höhepunkte suchte man allerdings weiter vergeblich. Entschieden war das Ganze aber dennoch nicht. 42 Sekunden vor dem Ende konnte Ugbekile durch einen abgefälschten Schuss doch noch zum 1:1 ausgleichen. Den Punkt hatte sich Iserlohn allerdings durchaus verdient, der AEV war über weite Phasen auf dem Weg nach vorne zu passiv geblieben.

Trevelyan trifft schon wieder

Für die Entscheidung sorgte nach 1:16 Minuten in der Zusatzschicht Panther-Oldie Trevelyan.Dass es kein schönes Spiel war, dürfte den Augsburger Panthern schlussendlich egal sein. Das knappe Ergebnis sorgte für drei enorm wichtige Punkte und insgesamt acht Zähler Vorsprung auf den Abstiegsrang.

AEV: Endras, Danielsmeier– Southorn, Sacher, Schüle, van der Linde, Rantakari, Renner,  Sezemsky – Collins, Mitchell, Karjalainen, Trevelyan, Hanke, Soramies, Elias, Oblinger, Andersen, Puempel, Esposito, Hakulinen

Tore: 1:0 Southorn (Karjalainen, Hakulinen) 3., 1:1 Ugbekile (Da Cole/LeBlanc)  60. 2:1 Trevelyan (Collins/Mitchell) 62.

Schiedsrichter: Iwert, Hinterdobler | Koziol, Hofer  Strafzeiten: Augsburg – Iserlohn

Zuschauer: 5.512