Trotz starker Leistung – Augsburger Panther kassieren Ausgleich in der Halbfinalserie

Die Augsburger Panther zeigten auch im heutigen Spiel 4 der Halbfinalserie ein starkes Spiel, müssen aber eine Niederlage einstecken. Die Weichen für die Niederlage waren bereits nach zwei Minuten gestellt.

Foto: Andreas Klein

Nach dem 2:1 in der zweiten Marathonpartie konnten sich die Augsburger Panther im heutigen Heimspiel einen ersten „Matchball“ in der Halbfinalserie gegen München sichern. Der ohne Kapitän Steffen Tölzer (verletzt) angetretene AEV musste allerdings einen frühen Dämpfer hinnehmen. Lamb musste bereits nach knapp einer halben Minute auf die Strafbank, eine Chance die sich der Deutsche Meister nicht entgehen ließ. Joslin brachte München in Führung (2.). Unterkriegen ließ sich Augsburg davon nicht und konnte selbst zu einer Reihe von guten Chancen kommen. Es fehlte aber noch die Genauigkeit im letzten Moment. Augsburg wurde aber immer stärker. Hager schien dies gar nicht zu gefallen, er jagte Sezemsky mit Anlauf in die Bande. Der AEV-Nationalverteidiger blieb verletzt auf dem Eis liegen, für den Münchner war das Spiel an dieser Stelle bereits zu Ende.

Foto: Thomas Hiermayer

Die fällige Fünfminutenstrafe verschaffte den Panthern ein Powerplay zu Beginn des Mitteldrittels. Ein immenser Vorteil, den Augsburg nicht zu nützen wusste. In numerischer Überzahl taten sie sich gegen die früh angreifenden Oberbayern schwer. Auch heute war es ein Duell auf Augenhöhe,Augsburg musste aber weiter dem Rückstand hinterherlaufen. Doch davon ließ sich der Hauptrundendritte nicht beirren. Auf eindrucksvolle Weise wurde der EHC immer wieder in die eigene Zone gedrückt. Ein klares Chancenplus für die Schwaben, die den EHC immer wieder in das eigene Drittel drücken konnten. Die beste Gelegenheit auf das 1:1 ging dabei auf das Konto von White, der am linken Torpfosten scheiterte ( 32.). Münchner Offensivaktion hatten in diesem Drittel Seltenheitswert.