Nach zweiwöchiger Spielpause stehen nun für die Drittliga-Handballerinnen des TSV Haunstetten zwei knallharte Aufgaben in Folge an: zunächst muss man am Sonntag (16.30 Uhr) beim Favoritenschreck TuS Steißlingen Farbe bekennen, ehe am Samstag darauf in eigener Halle Titelanwärter HCD Gröbenzell seine Visitenkarte abgibt.

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Symbolbild

Beide Kontrahenten trafen ausgerechnet am letzten Spieltag aufeinander und Steißlingen sorgte mit einem sensationellen 32:29-Heimsieg für die erste große Überraschung der Liga.

Nicht nur deshalb hat TSV-Trainer Max Högl gehörigen Respekt vor dem Aufsteiger: „Das wird knackig. Sie haben beide Heimspiele vor euphorischem Publikum perfekt für sich gestalten können und werden so mit ordentlichem Selbstvertrauen antreten.“ Haunstetten kann nach bisher vier Siegen ebenso selbstbewusst auftreten und Högl hat dies seiner Truppe auch in der Vorbereitung eingebläut: „Wenn wir an unsere Stärken glauben und diese auch in gehobenem Maße bereitstellen können, brauchen wir vor keinem Angst haben,“  lautet seine Direktive. Bis auf Kiara Spindler, die in der Bayernliga-Mannschaft benötigt wird, sind alle Frauen an Bord und starten am Sonntag bereits um 10 Uhr in Richtung Bodensee.

hv