Die Premiere fördert gleichzeitig die Aussichten auf den Ligaverbleib: mit ihrem allerersten Erfolg beim SV Allensbach setzten die Zweitliga-Frauen des TSV Haunstetten ein vielleicht entscheidendes Ausrufezeichen im Kampf um den Klassenerhalt. Die Rot-Weißen drehten dabei einen Fehlstart in der Anfangsphase und landeten am Ende einen viel umjubelten 28:25 (12:13)-Sieg.

Sabrina Duschner und der TSV haben ein großes Ausrufezeichen im Kampf und den Klassenerhalt gesetzt. | Foto: Wolfgang Czech
Sabrina Duschner und der TSV haben ein großes Ausrufezeichen im Kampf und den Klassenerhalt gesetzt. | Foto: Wolfgang Czech

Knapp 40 Anhänger hatten die TSV-Equipe zu diesem enorm wichtigen Spiel an den Bodensee begleitet, und sie wurden zunächst auf eine harte Probe gestellt. Man gewährte den Gastgebern viel zu viele Freiräume und war nach Ballverlusten selten rechtzeitig in der Rückwärtsbewegung. Trainer Vornehm hatte bereits nach zehn Minuten beim 3:7 die erste Auszeit beantragt, das Spiel seiner Schützlinge sollte in Folge allerdings keineswegs besser werden. Allensbach zeigte sich hoch entschlossen und hatte wenig Mühe die selten zwingenden Aktionen von Haunstetten unter Kontrolle zu bringen. Die nächste grüne Karte lag somit weitere zehn Minuten später am Kampfgericht und das 6:12 aus TSV-Sicht ließ keine guten Hoffnungen aufkommen. Aber jetzt kam es doch anders: mit veränderter Defensivtaktik fand man zu Stabilität und die größere Vehemenz beim Torwurf brachte die Rot-Weißen bis zum Seitenwechsel auf einen Treffer ran.