Nach einer gemeinsamen Analyse der Hinrunde beschlossen der TSV Rain und das Trainerteam um Sven Zurawka, nach der laufenden Saison getrennte Wege zu gehen. Grund für die Entscheidung waren unterschiedliche Vorstellungen über die zukünftige Ausrichtung und Zielsetzung der ersten Mannschaft. Der im Sommer auslaufende Vertrag wird nicht verlängert.
In Gesprächen, die im Dezember stattfanden, wurden die Differenzen zwischen beiden Parteien deutlich. Dennoch betonten alle Beteiligten, dass die Entscheidung in gegenseitigem Respekt und ohne Konflikte getroffen wurde. Direkt nach Weihnachten begann der Verein mit der Suche nach einem neuen Trainer.
Dankbarkeit und Lob für Zurawka
Sven Zurawka, 29 Jahre alt und A-Lizenz-Inhaber, zeigte sich dankbar für die Zeit beim TSV Rain: „Ich bin dem TSV Rain sehr dankbar, dass mir diese Chance gegeben wurde. Das ist nicht selbstverständlich.“ Vor seiner Zeit in Rain war Zurawka fünf Jahre lang Co-Trainer im Nachwuchsleistungszentrum des FC Ingolstadt 04.
Auch Abteilungsleiter Michael Haid würdigte Zurawkas Arbeit: „Sven Zurawka ist ein fachlich und menschlich hervorragender Trainer. Unter den aktuell schwierigen Bedingungen leistet er beeindruckende Arbeit. Seine präzisen Spielanalysen und sein außergewöhnlicher Einsatz machen ihn zu einer wertvollen Führungspersönlichkeit.“
Klarer Fokus auf die aktuelle Saison
Bis zum Ende der Spielzeit will sich Zurawka voll auf den sportlichen Erfolg mit dem TSV Rain konzentrieren. „Ich werde alles geben, um mindestens die Relegation zu erreichen“, erklärte er. „Jeder, der mich kennt, weiß, dass ich bis zur letzten Sekunde alles für den Klassenerhalt geben werde.“
Abteilungsleiter Haid unterstützte diese Zielsetzung: „Wir werden Sven in den verbleibenden Monaten bestmöglich unterstützen. Am Ende wollen wir sagen können, dass wir gemeinsam alles versucht haben.“
Zuversichtlicher Blick in die Zukunft
Zurawka blickt optimistisch auf seine Karriere: „Ich bin ein ehrgeiziger Trainer und möchte weiterhin auf dem Platz stehen – ob im Herrenbereich oder in einem Nachwuchsleistungszentrum. Entscheidend ist, dass es zwischen den Verantwortlichen, dem Projekt und mir passt.“
Nachfolgersuche in vollem Gange
Die Suche nach einem Nachfolger läuft bereits auf Hochtouren. TSV-Geschäftsführer Günther Reichherzer erklärte: „Seit der Entscheidung haben wir mehrere Gespräche mit potenziellen Kandidaten geführt und sind zuversichtlich, bald eine Lösung präsentieren zu können.“


