Überleben auf Hoher See: Der vierte Teil der WDR/BBC-Naturfilmserie „Der Blaue Planet“ zeigt am Montag, 12. März 2018, 20:15 Uhr, wie einige der größten und eindrucksvollsten Tiere der Welt in der „Sahara der Meere“ ihr Leben meistern. Dank spezieller, drucksicher Kameras wurde das Filmteam Zeuge von spektakulären Jagden auf hoher See. Pottwale tauchen einen Kilometer tief, um Tintenfische zu erbeuten. Portugiesische Galeeren fangen ihre Beute mit bis zu 30 Meter langen Tentakeln und tausende Delfine treiben vor Costa Rica Laternenfische zusammen, um sie unterhalb der Oberfläche einzufangen. Einzigartige Bilder der flüchtenden, aus dem Wasser springenden Laternenfische entlarven, was sich hinter der jahrhundertealten Legende von der „kochenden See“ verbirgt.

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ARD/WDR ERLEBNIS ERDE, „Der Blaue Planet (4) – Auf hoher See“, Ein Film von John Ruthven, am Montag (12.03.18) um 20:15 Uhr im ERSTEN.
Die giftige Portugiesische Galeere sieht aus wie eine Qualle, aber hier tun sich Tausende von Nesseltierpolypen zwecks Arbeitsteilung zusammen. So bilden sie z. B. ein Segel, mit dessen Hilfe sie sich übers Meer treiben lassen.
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Plötzlich wird klar, wie Meeresbewohner die Strömungen der Ozeane auch als Transportmittel nutzen: Der Blauhai legt so jedes Jahr ohne große Anstrengungen rund 8000 km zurück, Quallen driften in großen Schwärmen durch das Meer. Schildkröten überdauern bis zu ihrer Geschlechtsreife viele Jahre auf schwimmenden Gegenständen und Walhaie unternehmen eine unglaubliche Reise durch den Pazifik, um an einem sicheren Ort ihre Jungen zur Welt zur bringen.

Die Aufnahmen der Serie begeistern auch Prof. Antje Boetius, Meeresbiologin und Leiterin des Alfred-Wegener-Instituts in Bremerhaven: „‘Der Blaue Planet‘ zeigt atemberaubende Bilder vom Leben im Meer. Nicht nur, welche unglaublich fantastischen Wesen sich im blauen Teil der Erde verbergen, sondern auch, wie sie sich verhalten, wie sie an ihre Lebensräume angepasst sind, die wir Menschen zunehmend verändern und bedrohen.“ Selbst tausende Kilometer entfernt von der nächsten Küste sind die menschlichen Spuren sichtbar. Strömungen tragen Plastikmüll bis weit hinaus ins offene Meer – mit fatalen Folgen für unzählige Meeresbewohner, die daran zugrunde gehen.

Für die sechsteilige BBC/WDR-Naturfilmserie „Der Blaue Planet“ begaben sich Filmteams während einer Drehzeit von vier Jahren auf 125 Expeditionen, bereisten 39 Länder, verbrachten mehr als 6.000 Stunden auf Tauchgängen und filmten auf jedem Kontinent und in jedem Ozean – von den Küsten bis in die Tiefsee. Das Ergebnis sind sechs faszinierende Folgen, die viele bisher noch nie gefilmte Verhaltensweisen in der Tierwelt zum Vorschein bringen und einen außergewöhnlichen Blick auf das Leben unter und über der Meeresoberfläche bieten. Die Musik der Hollywood-Legende Hans Zimmer und die Erzählweise von Schauspieler Axel Milberg machen die magische Reise durch die Welt der Meere komplett.

„Der Blaue Planet“ ist eine Koproduktion von BBC und WDR. Weitere beteiligte ARD-Partner sind BR, NDR und SWR. Redaktion (WDR): Gabriele Conze

Die Sendetermine der weiteren beiden Folgen:

Unterwasserdschungel, 19. März 2018, 20:15 Uhr
Extremwelt Küste, 26. März 2018, 20:15 Uhr

Die bereits ausgestrahlten Folgen finden sich in der Mediathek von Das Erste: http://mediathek.daserste.de/