TV-Tipp | Winterchaos – Der Alpenraum versinkt im Schnee

Aus aktuellem Anlass ändert Das Erste heute sein Programm und strahlt um 20:15 Uhr einen 15-minütigen „Brennpunkt“ vom Bayerischen Rundfunk aus:

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Wintercamper müssen derzeit sehr viel Schnee schippen, damit es so idyllisch aussieht. | Copyright: ZDF/Annette v. Donop

9. Januar 2019, 20:15 Uhr:
Brennpunkt: Winterchaos – Der Alpenraum versinkt im Schnee
Moderation: Christian Nitsche

Die langanhaltenden Schneefälle der vergangenen Tage sorgen für Chaos im Alpenraum: gesperrte Straßen, lange Staus, Schulausfälle und Lawinengefahr sind die Folge. Und noch ist keine Entspannung in Sicht. Einzelne Landkreise in Bayern und Österreich haben bereits den Katastrophenfall ausgerufen.

Der „Brennpunkt“ berichtet aus verschiedenen betroffenen Orten. Zudem gibt es ein Gespräch mit einem ARD-Wetterexperten über die Extremwetterlage.

Eingeschneit und abgeschnitten: „ZDF.reportage“ am Sonntag über das Schneechaos

Nach einem der schneereichsten Wochenenden der vergangenen Jahre in Bayern und Österreich zeigt der Winter weiter Zähne. Die Alpen, der Bayrische Wald und teilweise auch das Erzgebirge versinken im Weiß. Vielerorts sitzen die Menschen in Hotels und Pensionen fest. Die „ZDF.reportage“ ist am Sonntag, 13. Januar 2019, 18.00 Uhr, unterwegs zu Betroffenen und beleuchtet in „Winter extrem – eingeschneit und abgeschnitten“ die aktuelle Situation.

Meterhoher Schnee, Lawinengefahr, gesperrte Straßen und umstürzende Bäume – ein Winter, wie ihn viele jüngere Leute nur noch aus Erzählungen kennen. Oft sind Zufahrtsstraßen gesperrt oder die Wege nur mit spezieller Ausrüstung passierbar. Für Wintercamper mit großformatigem Wohnmobil oder schwankendem Wohnwagen sind schlecht geräumte Höhenstraßen ein Nervenkitzel der unangenehmen Art. Auf dem Campingplatz ist man zudem den Härten der Natur stärker ausgeliefert – aber für Beschäftigung ist gesorgt: Schnee vom Dach schippen, Gasnachschub besorgen, vereiste Leitungen und Lüftungsschlitze frei halten.

Für die Profis in den Bergen mag der Winter „normaler“ sein, doch auch sie haben derzeit Stress: Lawinen sind eine echte Bedrohung. Für die Verantwortlichen heißt das oft: Einsatzbereitschaft rund um die Uhr. Bei starkem Schneefall in der Nacht muss morgens so früh wie möglich reagiert werden. Sprengungen sind notwendig, um kleinere Lawinen geplant und kontrolliert auszulösen. Doch nicht nur in den Alpen, sondern auch in den Mittelgebirgen hält der Winter Einzug. Im Erzgebirge sind die Räumdienste in ständiger Bereitschaft. Stellenweise sind hohe Windgeschwindigkeiten angekündigt, und es drohen Schneeverwehungen.

Die „ZDF.reportage: Winter extrem – eingeschneit und abgeschnitten“ wurde aufgrund der aktuellen Situation kurzfristig ins Programm genommen – die für Sonntag, 13. Januar, zunächst angekündigte zweiteilige „ZDF.reportage: Abenteuer Donaukreuzfahrt“ startet nun am Sonntag, 20. Januar 2019, 18.00 Uhr.