In Bayern sind bereits 25 Millionen Euro der Überbrückungshilfe II bewilligt und auf den Weg gebracht worden. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger dankt der IHK München und Oberbayern für die zügige Abwicklung der Anträge.

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Archivfoto: Wolfgang Czech

Aiwanger: „Heute ist bereits der 1000. Antrag bewilligt worden. Das in Abstimmung mit dem Wirtschaftsministerium aufgesetzte Verfahren der IHK funktioniert. Das Geld fließt rasch in die bayerischen Unternehmen, wo es aufgrund der Nachfragerückgänge dringend gebraucht wird.“

Die Überbrückungshilfe ist ein branchenübergreifendes Bundesprogramm mit einem Volumen von maximal 24,6 Milliarden Euro. Die zweite Phase (Überbrückungshilfe II) umfasst die Fördermonate September bis Dezember 2020. Anträge für die zweite Phase können bis 31. Januar 2021 gestellt werden.

Die Konditionen für die Überbrückungshilfe II wurden auf Initiative des bayerischen Wirtschaftsministers im Vergleich zur ersten Phase deutlich nachgebessert. Aiwanger: „Wir haben erreicht, dass die Einstiegsschwelle gesenkt wird, die Fördersätze erhöht werden und die Personalkostenpauschale verdoppelt wurde. Jetzt ist die zweite Phase ein attraktives Programm, das die wirtschaftliche Existenz vieler kleiner und mittelständischer Unternehmen, die durch Corona-bedingte Schließungen oder Auflagen erhebliche Umsatzausfälle erleiden, gesichert wird.“

Bis Anfang Dezember wurden bayernweit im Rahmen der Überbrückungshilfe II fast 7.000 Erstanträge mit einem Antragsvolumen von mehr als 167 Millionen Euro gestellt.

Für die  Überbrückungshilfe I (Fördermonate Juni bis August 2020) waren bis zum Ende der Antragsfrist im Oktober mehr als 20.000 Anträge eingegangen. Die genehmigten Zuschüsse liegen bei 267 Millionen Euro. Die IHK hat bislang mehr als 98 Prozent der Anträge erledigt.