Überregional | Eiersalat auf der Autobahn sorgte seit den Morgenstunden für Verkehrsbehinderung bei München

Heute, Montag, 07.12.2015, in den frühen Morgenstunden 05.20 Uhr befuhr ein 51jähriger Münchner Lkw-Fahrer mit einem 12t-Lkw, der mit rohen und gekochten Eiern voll beladen war, auf der BAB A 99 zwischen dem Tunnel Aubing und dem AD München Süd-West in Richtung Lindau.

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Ein LKW war umgekippt, mehrere tausend Eier gingen auf der Straße kaputt.

Da er in der Dunkelheit annahm, er sei bereits am AD München Süd-West und befährt wie gewohnt die langgezogene Kurve zur A 96 in Richtung Lindau verringerte er seine Geschwindigkeit nicht.

Zu seiner Überraschung befand er sich jedoch auf der Ausfahrtspur der Anschlussstelle Freiham-Mitte/B2 Bodenseestraße. Für den Kurvenverlauf dieser Autobahnausfahrt war seine Geschwindigkeit jedoch deutlich zu hoch, so dass er im Kurvenverlauf die Kontrolle über seinen Lkw verlor, nach links durch die Leitplanke von der Fahrbahn abkam und dort letztlich umkippte.

Zum Glück wurde der Lkw-Fahrer kaum verletzt. Die größtenteils zerbrochene Ladung verstreute sich durch den zerstörten Lkw-Aufbau an der gesamten Unfallstelle.

Zur Bergung des Lkw musste ein Autokran eingesetzt werden, der den Lkw jedoch erst nach dem Ausräumen und Umladen der klebrigen Überreste aufstellen kann. Die Anschlussstelle ist derzeit immer noch für den Verkehr gesperrt.Der Schaden an Lkw, Ladung und Autobahneinrichtungen beläuft sich nach ersten Schätzungen auf ca. 20.000,- Euro.