Bayern Ehrenpräsident Uli Hoeneß geht davon aus, dass Robert Lewandowski seinen Vertrag bis Juni 2023 beim FC Bayern München erfüllen wird.

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„Bei Robert ist es so, dass er einen Vertrag hat und ich kenne im Moment beim FC Bayern niemanden, der ihn frühzeitig aus diesem Vertrag entlassen wird“, so der langjährige Bayern-Manager im exklusiven RTL/ntv-Interview zu den anhaltenden Wechselgerüchten um den Weltfußballer. Ungeachtet einer möglichen Ablösesumme im laufenden Transferfenster sei die Meinung des Rekordmeisters klar, Lewandowski nicht im Sommer gehen zu lassen. „Wenn er jetzt bleibt und bei uns gut spielt und er sich wie bisher super wohl fühlt in Deutschland mit seiner Familie“, führt der 70-Jährige aus, sei es umso wahrscheinlicher, dass Lewandowski von seinem kürzlich geäußerten Wechselwunsch abrücke. „Die Entscheidung, ihn mit großer Wahrscheinlichkeit nicht gehen zu lassen, die heißt ja nicht, dass er nicht in der Saison 23/24 bei uns spielt, weil man dann ja ein Jahr lang Zeit hat – er und wir – die Situation neu zu bewerten“, betont Hoeneß, der auf einen möglichen Sinneswandel des Star-Stürmers während seines letzten Vertragsjahres spekuliert.

Angesprochen auf die auslaufenden Verträge einiger Bayern-Akteure, nimmt Uli Hoeneß zudem Bezug auf die kürzlichen Abgänge des Rekordmeisters, die wohl nicht aufgrund fehlender Wertschätzung den Verein verließen, sondern wegen des Geldes: „Die Wertschätzung heißt Euro, zu 99 Prozent“, so Hoeneß weiter: „Bei Alaba war es nur das Geld, bei Süle war es nur das Geld und bei Robert Lewandowski weiß ich das nicht. Ich kann es mir nicht vorstellen, aber er will jetzt vielleicht einen Dreijahresvertrag, den er so jetzt nicht kriegen kann.“ Die Situation im Wechselpoker um Serge Gnabry sei zudem mit der des wechselnden Innenverteidigers vergleichbar: „Selbe Situation wie bei Niklas Süle. Er hat, wie ich finde, ein super Angebot von Bayern München und jetzt muss er entscheiden.“