Um jeden Arbeitsplatz ringen | Augsburgs Bürgermeisterin Weber zum Stellenabbau bei UPM

Heute hatte der Papierhersteller UPM verkündet, im Augsburger Werk eine Papiermaschine stillzulegen. 150 Stellen werden deshalb abgebaut. Gegenüber Presse Augsburg äußerte sich Augsburgs Bürgermeisterin und Wirtschaftsreferentin Eva Weber dazu.

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Weber: “ Wir hoffen und appellieren für die anstehenden Verhandlungen mit der Arbeitnehmervertretung, dass hier um jeden Arbeitsplatz gerungen wird…“ | Archivfoto: Dominik Mesch

Trotz der kontinuierlichen Produktivitätsverbesserungen im Augsburger UPM Werk steht jetzt auf Grund des Nachfragerückgangs für grafisches Papier die Stilllegung der Papiermaschine 2 an. Wir bedauern diese Entwicklung sehr, weil trotz der Anstrengungen der Belegschaft nun 150 Stellen abgebaut werden sollen.  Wir hoffen und appellieren für die anstehenden Verhandlungen mit der Arbeitnehmervertretung, dass hier um jeden Arbeitsplatz gerungen wird und jedenfalls sozial verträgliche Lösungen gefunden werden.

Bei einem zurückgehenden Markt ist dies wohl leider eine unumgängliche Maßnahme. Wir hoffen, dass damit dauerhaft die Auslastung der moderneren Papiermaschine 3 am Standort Augsburg verbessert und so Arbeitsplätze gesichert werden.

Parallel ist UPM dabei, Wachstumschancen durch neue Produkte und Nutzungen  aus Holz und Biomasse zu erschließen. Dieser Weg sollte konsequent weiter verfolgt werden und vor allem auch zur Sicherung von Arbeitsplätzen in Augsburg führen. 

Von Seiten der Stadt haben wir natürlich keinen direkten Einflussmöglichkeiten. Aber durch die am Standort vorhandenen  Rahmenbedingungen im Bereich der Forschung und Entwicklung  können Innovationen in den Unternehmen, so auch bei UPM, unterstützt werden.