Umfrage: Junge fürchten Klimawandel mehr als Coronavirus

Der jüngeren Generation bereitet trotz Pandemie der Klimawandel weiter die größten Sorgen. So lautet, wie der „Spiegel“ in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, ein Ergebnis der Studie „Leben mit Corona“ des Berliner International Security and Development Center und des Leibniz-Instituts IGZ. Demnach halten 50 Prozent der bis zu 25-Jährigen die Klimaveränderungen für die größte Herausforderung in der Geschichte des Landes. Die über 45-Jährigen nennen dagegen mit 53 Prozent die Pandemie an erster Stelle.

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Dennoch sagen die Jüngeren, sie würden fast ein Drittel ihres Einkommens opfern, um die Seuche zu stoppen, ihr Anteil ist fast doppelt so hoch wie bei den Älteren. „Wer sein ganzes Leben mit dem Klimawandel leben muss, dem erscheint die Coronakrise vergleichsweise überwindbar“, sagt Studienleiter Tilman Brück. Auch bei der Frage nach Hamsterkäufen zeigen sich Unterschiede. Je größer die Sorge um Corona, desto mehr Vorräte werden angelegt. Die Zahl der Hamsterkäufer hat sich gleichwohl seit Beginn der Studie am 23. März von fast 40 auf etwa 20 Prozent halbiert. In puncto Lebenszufriedenheit äußern sich die Befragten seit Beginn der Coronakrise unverändert positiv. „Der Kessel kocht nicht über, die Deutschen halten dem Druck noch gut stand“, sagt Brück.